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Politik

Bayern: Arbeitsgruppe soll über Pflegekammer diskutieren

Dienstag, 11. Februar 2014

München – Das Pflegepersonal in Bayern soll eine Interessenvertretung bekommen. Eine Arbeitsgruppe werde über die Einrichtung einer entsprechenden Pflegekammer beraten, kündigte Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) nach einem Runden Tisch zu dem Thema heute in München an.

Der Arbeitsgruppe sollen jeweils vier Befürworter und Gegner einer Pflegekammer sowie zwei Experten angehören. „Die Arbeitsgruppe wird erörtern, welche Möglichkeiten es neben einer klassischen Kammer für eine starke Interessenvertretung der Pflegekräfte gibt“, sagte Huml.

Hintergrund ist eine Umfrage, in der sich 50 Prozent der Befragten für eine solche Pflegekammer ausgesprochen hatten. 34 Prozent sagten, sie seien dagegen. 16 Prozent waren unentschieden.

Die Idee zu einer Pflegekammer stammt von Ex-Gesundheitsminister Markus Söder (CSU). Ein Ziel ist, dass das Pflegepersonal ähnlich viel Einfluss bekommt wie Ärzte und Apotheker, die in Kammern organisiert sind. Anders als in Berufsverbänden, in denen Pflegekräfte freiwillig organisiert sind, würde in der Kammer dann aber eine Zwangsmitgliedschaft gelten. © dpa/aerzteblatt.de

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