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Bayern: Patientenbeauftragte stark nachgefragt

Mittwoch, 12. Februar 2014

München – Die Zahl der Anfragen an die Patientenbeauftragte des Bayerischen Ge­sund­heits­mi­nis­teriums ist in den vergangenen Jahren gestiegen. Das geht aus dem neuen Patientenbericht hervor, den Bayerns Ge­sund­heits­mi­nis­terin Melanie Huml (CSU) in München gemeinsam mit der bisherigen Beauftragten Gabriele Hartl vorgestellt hat. Demzufolge gab es von Anfang November 2011 bis Ende Dezember 2013 mehr als 2.100 Anfragen von Bürgern. Die Tendenz ist steigend.

„Die zahlreichen Anfragen, die die Patientenbeauftragte Frau Gabriele Hartl in den letzten drei Jahren erreicht haben, zeigen, dass es für Patienten oft nicht leicht ist, sich in unserem komplexen Gesundheitssystem zurechtzufinden“, heißt es in der Einleitung des Berichtes.

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Die meisten Fragen (708) stellten Patienten zu den Leistungen der Kranken­versicherung. Es folgen mit 310 beziehungsweise 308 Kontakten Anfragen zur Behandlung und zum Verdacht auf fehlerhafte Behandlung. „Den Patienten wurde Hilfe zur Selbsthilfe gegeben. Sie wurden über die geltende Rechtslage informiert, und es wurden ihnen Lösungsmöglichkeiten aufgezeigt“, heißt es in dem Bericht.

„Die Patientenrechte können am besten gestärkt werden, wenn alle an einem Strang ziehen. Deshalb war es mir wichtig, gemeinsam mit Patientenvertretern, mit den Krankenkassen und mit Vertretern der Ärzteschaft Projekte zu organisieren, die die Situation der Patienten verbessern – zum Beispiel die Etablierung von unabhängigen Patientenfürsprechern im Krankenhaus“, sagte Hartl. © hil/aerzteblatt.de

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