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Ärzteschaft

Kammer Hessen fordert Mindest­personalgrenzen in Krankenhäusern

Mittwoch, 12. Februar 2014

Frankfurt – Auf die besondere Bedeutung von Zuwendung und Gesprächen bei der Patientenversorgung hat die Lan­des­ärz­te­kam­mer Hessen hingewiesen. Doch dafür brauche es Zeit und ausreichende ärztliche und in der Pflege tätige Mitarbeiter. „Deshalb fordert die Lan­des­ärz­te­kam­mer Hessen für alle Bereiche der stationären Patienten­versorgung die Einführung vernünftiger Mindestpersonalgrenzen“, hieß es aus Frankfurt.

Deutschland verfügt im internationalen Vergleich mit über die effizientesten Kranken­häuser. Das deutsche Krankenhauspersonal versorgt weit mehr Patienten pro Kopf als der Durchschnitt der anderen Länder der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (Organisation for Economic Co-operation and Development, OECD). Doch der sparsame Umgang mit Ressourcen dürfe nicht auf dem Rücken der Krankenhausmitarbeiter ausgetragen werden und schon gar nicht zulasten der Patienten gehen, warnte Kammer.

Bei Personalmangel blieben gerade die dringend nötigen Zeiten für Zuwendung, Beobachtung und Beratung auf der Strecke, im schlimmsten Fall auch Zeiten für Körperpflege oder Hygienemaßnahmen, warnte die Kammer.

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© hil/aerzteblatt.de

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