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Bremer Forscher wollen Gesundheitskompetenz älterer Menschen verbessern

Montag, 17. Februar 2014

Bremen – Bei der Verbesserung der Gesundheitskenntnisse und -kompetenzen insbesondere bei älteren Menschen nimmt Deutschland neben Großbritannien eine Vorreiterrolle ein. Das ist ein erstes Ergebnis eines dreijährigen europäischen Forschungsprojektes, an dem die Jacobs University Bremen als einer von 23 Kooperationspartnern teilnimmt.

„Es ist beeindruckend, welche guten Angebote es im deutschen Raum gibt“, sagte Juliane Paech, Doktorandin an der Jacobs University. „Leider sind viele nicht wissenschaftlich auf ihre Wirksamkeit hin überprüft worden.“

Um das zu ändern, untersucht die Bremer Arbeitsgruppe im Rahmen des Projektes bereits bestehende Programme zur Verbesserung der Gesundheitskompetenz. Im Zuge dessen sollen Erfahrungen aus dem sozialen Bereich und dem Privatsektor auf den Gesundheitsbereich übertragen werden. Ziel ist es, Gesundheitskenntnisse und -kompetenzen insbesondere bei älteren Menschen zu verbessern.

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„Uns interessiert, auf welchen Wegen man Ältere am besten erreichen und wie ein gutes Gesundheitsförderungsprogramm im Arbeits-, Reha- oder Krankenkassenbereich aussehen kann“, erläuterte Sonia Lippke, Professorin für Gesundheitspsychologie an der Jacobs University.

Denn ihr zufolge gelingt es vielen Menschen nicht immer, Informationen für sich und ihre Gesundheit erfolgreich zu nutzen. Zudem seien Kenntnisse und Kompetenzen zum Thema Gesundheit oft begrenzt oder von Halbwissen geprägt. Und das, obwohl das Thema Gesundheit einen hohen Stellenwert im Leben jedes Einzelnen und in der Gesellschaft einnehme. © hil/aerzteblatt.de

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