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Brustkrebs: Urologen weisen auf Bedeutung der Früherkennung bei Männern hin

Dienstag, 18. Februar 2014

Düsseldorf – Eine regelmäßige Selbstkontrolle der Brust kann auch für Männer lebenswichtig sein. Darauf hat die Deutsche Gesellschaft für Urologie (DGU) hinge­wiesen. Immerhin erkranken bundesweit jährlich bis zu 600 Männer an einem Mamma­karzinom.

„Vor allem Risikopatienten sollten sich darüber hinaus fachärztlich beraten lassen und Früherkennungsuntersuchungen der Brust wahrnehmen“, betonte DGU-Presse­sprecherin Sabine Kliesch. Dies gelte besonders für Männer mit Klinefelter-Syndrom sowie Männer, in deren Familien auch Frauen öfter von Brustkrebs betroffen sind.

Ein gesetzliches Früherkennungsprogramm gibt es für das männliche Mammakarzinom nicht. Zudem werden erste Anzeichen der Krankheit von Männern lange ignoriert, so dass der Tumor häufig erst spät und mit schlechteren Heilungsaussichten entdeckt wird.

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„Angesichts einer relativ hohen Sterbequote aufgrund der vielfach späten Diagnose­stellung müssen wir die Erkrankung stärker ins öffentliche Bewusstsein rücken, falsche Scham überwinden und vor allem Risikogruppen sensibilisieren“, so Kliesch. Regel­mäßiges Abtasten der Brust und Früherkennungsuntersuchungen besonders für Männer mit erhöhtem Risiko seien angezeigt. © hil/aerzteblatt.de

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