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IQWiG bestätigt Zusatznutzen von Afatinib bei bestimmten EGFR-Mutationen

Dienstag, 18. Februar 2014

Köln – Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat den Zusatznutzen von Afatinib (Handelsname Giotrif) bei der Behandlung nichtklein­zelliger Lungenkarzinome (NSCLC) mit aktivierenden EGFRA-Mutationen bestätigt. Aufgrund der vorgelegten Daten konnte das Institut die Nutzenbewertung jedoch nur für nicht vorbehandelte Patienten in relativ gutem Allgemeinzustand (ECOG-PS 0 oder 1) vornehmen.

Demnach gibt es bei Trägern der EGFR-Mutation Del19 einen Hinweis auf einen erheb­lichen Zusatznutzen sowie bei unter 65-jährigen Trägern der Mutation L858R einen Anhaltspunkt für einen geringen Zusatznutzen von Afatinib. Bei Patienten mit anderen EGFR-Mutationen bietet sich der Wirkstoff dem IQWiG zufolge dagegen im Vergleich zur herkömmlichen Therapie nicht an.

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Der ebenfalls untersuchten Wirkstoffkombination Indacaterol/Glycopyrronium (Handels­name Ultibro Breezhaler, Xoterna Breezhaler) zur Behandlung von Patienten mit chronisch-obstruktiver Lungenerkrankung (COPD) bescheinigt das IQWiG allenfalls einen geringen Zusatznutzen.

So lindere die Wirkstoffkombination Atembeschwerden zwar besser als eine Kombina­tionsbehandlung mit Tiotropium und Formoterol. Dies gelte jedoch nur für Patienten, die aufgrund nur selten auftretender Krankheitsschübe noch keine inhalativen Kortiko­steroide benötigen. In der Gesamtschau könnten deshalb lediglich mittelschwer erkrankte Patienten von der Wirkstoffkombination profitieren. © hil/aerzteblatt.de

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