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Brandenburg setzt für Medizinernachwuchs auf Zusammenarbeit mit Charité

Freitag, 21. Februar 2014

Potsdam – Auf die Bedeutung der Partnerschaft mit der Charité-Universitätsmedizin Berlin hat Brandenburgs Ge­sund­heits­mi­nis­terin Anita Tack (Die Linke) hingewiesen. Zusammen mit Max Einhäupl, Vorstandsvorsitzender der Charité, Detlef Troppens, Vorstandsvorsitzender der Landeskrankenhausgesellschaft Brandenburg und Hartmut Hagmann, Geschäftsführer des St. Josefs-Krankenhauses Potsdam, informierte sie jetzt über neue Kooperationsverträge zur Medizinerausbildung.

Die Charité hatte im letzten Jahr die Verträge der akademischen Lehrkrankenhäuser in Berlin und Brandenburg vor dem Hintergrund einer geänderten Rechtslage der Approbationsordnung überprüft. „Ich freue mich sehr, dass es […]gelungen ist, neue Verträge mit allen elf akademischen Lehrkrankenhäusern abzuschließen und die erfolgreiche Zusammenarbeit in der Medizinerausbildung fortzuführen“, sagte Tack.

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Sie betonte die gute Kooperation von Charité und Lehrkrankenhäusern in Berlin und Brandenburg sei für die medizinische Fachkräfteversorgung der Zukunft sehr wichtig. Das Land habe verschiedene Initiativen ergriffen, um den Arztnachwuchs zu sichern, unter anderem gemeinsame Veranstaltungen mit der Charité zur Ansprache von Studierenden, Weiterbildungspakete aus einer Hand und die Kampagne www.arzt-in-brandenburg.de.

Die strategische Partnerschaft des Landes Brandenburg mit der Charité ist laut Tack im gegenseitigen Interesse. Brandenburger Krankenhäuser profitierten von den angehenden Medizinern im praktischen Jahr (PJ). Den Studierenden und der Charité komme die hohe Lehrqualität in Brandenburg zu Gute. Im Augenblick würden rund 100 Studierende der Charité an elf Brandenburger Lehrkrankenhäusern im PJ ausgebildet. © hil/aerzteblatt.de

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