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Ärzteschaft

Ärztekammer Schleswig-Holstein unterstützt neue Versorgungsformen

Freitag, 21. Februar 2014

Bad Segeberg – Die Ärztekammer Schleswig-Holstein unterstützt neue Formen der ambulanten Versorgung, die schleswig-holsteinische Gemeinden und die Kassenärztliche Vereinigung (KV) gemeinsam initiieren wollen. Dazu entstehen an der Westküste des Landes erstmals hausärztliche Gemeinschaftspraxen in kommunaler Trägerschaft. Die KV Schleswig-Holstein hatte auf ihrer Abgeordnetenversammlung beschlossen, neu entstehende kommunale Praxen in Büsum und St. Michaelisdonn vonseiten der ärztlichen Selbstverwaltung zu unterstützen.

Die „Kommunalen Eigeneinrichtungen“ sollen helfen, die ärztliche Versorgung in ländlichen Regionen sicherzustellen. „Wir brauchen den Mut zu neuen Wegen, um die Gesundheitsversorgung der Menschen in allen Regionen des Landes auch in Zukunft auf einem hohen Niveau zu gewährleisten“, betonte Franz-Joseph Bartmann, Präsident der Ärztekammer Schleswig-Holstein.

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Er lobte die Bereitschaft der Kommunen, an dieser Stelle Verantwortung zu übernehmen sowie das Kooperationsangebot der Kassenärztlichen Vereinigung Schleswig-Holstein.  Für den Kammerpräsident ist das Versorgungsmodell ein erneutes Indiz für die hohe Innovationskraft des nördlichsten Bundeslandes. „Es zeigt sich immer wieder, dass Schleswig-Holstein Vorreiter ist, wenn es gilt, verkrustete Strukturen zu überwinden, um zukunftsorientierte Formen der Versorgung zu entwickeln“, verwies Bartmann. © hil/aerzteblatt.de

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