NewsVermischtesBei Wintersport-Unfällen ist am häufigsten das Knie verletzt
Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...

Vermischtes

Bei Wintersport-Unfällen ist am häufigsten das Knie verletzt

Dienstag, 25. Februar 2014

dpa

Leipzig – Am häufigsten wird bei Wintersport-Unfällen das Knie verletzt. Das ist zu 40 Prozent der Fall. Auf Platz zwei liegen Schulterverletzungen, danach kommen Kopf- und Beckenverletzungen. Darauf hat die Klinik für Unfall-, Wiederherstellungs- und Plastische Chirurgie des Universitätsklinikums Leipzig  hingewiesen.

Ob rasanter Abfahrtslauf oder ruhiger Loipenlauf: Beide Sportarten könnten zu schweren Verletzungen führen. „Durch die Verkettung von unglücklichen Umständen kann ein vermeintlich harmloses Hinfallen beim Langlauf zu schweren Verletzungen führen“, so Pierre Hepp, Oberarzt an der Klinik. Gegen die Schmerzen nach einem Sturz helfe vor allem sofortige Kühlung. Selbst eine Handvoll Schnee könne den Knöchel beruhigen.

Anzeige

Aber wenn die Beschwerden anhielten, dann sollte der Betreffende einen Spezialisten aufsuchen, der eine weiterführende Diagnostik einleiten könne. „Dehnen und Aufwärmen vor dem Sport – das sollten auch die Skifreunde beherzigen“, so Hepp. Dabei sollte das Stretching aber nicht nur am Skilift erfolgen, sondern auch unmittelbar am Hang. „Denn auf dem Skilift wird man wieder kalt, sodass die ganzen schönen Übungen eigentlich nichts gebracht haben“, so der Chirurg.

Das Leipziger Universitätsklinikum liege zwar nicht in einem Skigebiet, dennoch sei jedes Jahr ein saisonaler Anstieg von Patienten zu erkennen, die Wintersport-Unfälle erlitten haben. „Dass auch wir mit derartigen Verletzungen konfrontiert werden, liegt an den medizinischen Therapiegrundsätzen. Bei einem Kreuzbandriss wird beispielsweise beim Vorliegen von schweren Begleitverletzungen, die sofort versorgt werden müssen, das Kreuzband sofort mit operiert. Gibt es keine Notwendigkeit zum sofortigen Eingriff, wird die Operation erst sechs Wochen nach der Verletzung vorgenommen, damit sich das lädierte Knie erst einmal beruhigen kann“, so Hepp. © hil/aerzteblatt.de

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

LNS

Fachgebiet

Anzeige

Weitere...

Aktuelle Kommentare

Archiv

NEWSLETTER