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Baden-Württemberg: Keine Einbußen für Hausärzte im vierten Quartal 2013

Mittwoch, 26. Februar 2014

Stuttgart – Die Honorare im hausärztlichen Sektor sind in Baden-Württemberg im letzten Quartal des vergangenen Jahres auch unter den Bedingungen des sogenannten Haus­arzt-EBM konstant geblieben. Das berichtet die Kassenärztliche Vereinigung (KV) des Bundeslandes. „Wir mussten zum Zeitpunkt der Einführung davon ausgehen, dass die Honorare der Hausärzte sinken werden, da die Ärzte insgesamt mehr an Leistungen erbringen müssen, um das gleiche Honorar abrechnen zu können.

Das hängt mit der Aufsplittung der Versichertenpauschale und der Einführung der Gesprächsziffer zusammen, die ebenfalls aus den Honoraren der Ärzte bezahlt wird“, erklärte der KV-Vorstandsvorsitzende Norbert Metke. Der Vorstand der KV habe daher Gegenmaßnahmen ergriffen, damit das Abrechnungsvolumen der Hausärzte insgesamt nicht sinkt. „Nach den ersten Erhebungen, die wir durchgeführt haben, scheint dies im Großen und Ganzen gelungen zu sein, wenngleich wir nicht ausschließen können, dass es in einzelnen Praxen zu Einbußen gekommen ist“, so Metke.

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Dennoch sieht er den Hausarzt-EBM weiter kritisch: „Es ist ein Armutszeugnis, dass der Vorstand überhaupt tätig werden muss, um Verluste durch eine neue Systematik einzugrenzen. Was wir eigentlich bräuchten, sind Maßnahmen, die das Honorar der Hausärzte erhöhen und keine Ausgleichsmaßnahmen gegen drohende Verluste“, betonte der KV-Vorsitzende.

© hil/aerzteblatt.de

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isnydoc
am Mittwoch, 26. Februar 2014, 21:28

Fundamental neue Betrachtungsweise bei der KV?

"... da die Ärzte insgesamt mehr an Leistungen erbringen müssen, um das gleiche Honorar abrechnen zu können."
Das kennt man doch von jeder Reform, die dieses System hervorbrachte. Neu ist, dass nun die KVBW automatisch Ziffern zusätzlich generiert ... war da nicht mal was mit Abrechnungsbetrug?
LNS

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