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Ausland

Petition gegen Sterbehilfe wird an Belgiens König übergeben

Mittwoch, 26. Februar 2014

Brüssel/Wien – Eine europaweite Petition mit über 200.000 Unterschriften gegen das belgische Gesetz zu Sterbehilfe bei Minderjährigen soll an diesem Donnerstag in Brüssel Belgiens König Philippe übergeben werden. In dem Appell wird das Staatsoberhaupt gebeten, dem am 13. Februar verabschiedeten Gesetz seine Zustimmung zu verweigern. Die Unterschriftenaktion war laut einem Bericht der österreichischen Presseagentur Kathpress (Mittwoch) vor zwei Wochen von einem Wiener Ehepaar gestartet worden.

In dem Appell an den König heißt es: „Hören Sie auf Ihr Gewissen und zeigen Sie sich als Monarch mit ethischen Prinzipien.” Das Initiatoren-Ehepaar, das selbst vier Kinder hat, sprach in seiner Botschaft von einer Wirkung des belgischen Gesetzes auf Europa und die ganze Welt. Die Unterstützung der Petition durch Menschen aus mehr als 20 Ländern zeige „die Intensität des Schocks, der Europa erfasste”. Solidarität mit Leidenden sei ein Eckstein der zivilisierten Welt. Bei einer Erosion dieses Prinzips dürfe man nicht tatenlos zusehen.

Nach belgischem Recht kann der König ein vom Parlament verabschiedetes Gesetz nicht gegen den Willen der Regierung blockieren. König Baudouin (1951-1993) trat 1990 für einen Tag zurück, um die Legalisierung von Abtreibung nicht billigen zu müssen. © kna/aerzteblatt.de

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