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Ärzteschaft

Lob für neue Tabakrichtlinie

Freitag, 28. Februar 2014

Hannover – Die Präsidentin der Ärztekammer Niedersachsen (ÄKN), Martina Wenker,  hat die Entscheidung des Europäischen Parlaments für eine neue Tabakrichtlinie begrüßt, die junge Menschen vom Einstieg ins Rauchen abhalten soll. Endlich setzte das Europäische Parlament stärkere Signale gegen den Tabakkonsum in Europa, der jedes Jahr allein in Deutschland zehntausende Todesfälle durch Lungenkrebs verursacht, erklärte Wenker.

Die Ende Februar beschlossene Vereinbarung sieht vor, dass auf Zigarettenpackungen spätestens ab 2017 abschreckende Bilder zu sehen sein müssen, etwa von einer Raucherlunge. Außerdem müssen 65 Prozent der Vorder- und Rückseite der Packungen von Warnhinweisen wie „Rauchen tötet“ bedeckt sein.

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Das gleiche gilt für Zigaretten-Feinschnitt und Wasserpfeifen-Tabak. Solche Warnhin­weise gibt es bereits heute, sie sind aber wesentlich kleiner. „Wir müssen noch viel eindringlicher vor den Folgen des Tabakkonsums warnen“, mahnte Wenker.

Die Fotos von schwarzen, schwer kranken Lungen oder verfaulten Füßen schreckten nicht nur ab, sie zeigten auch die Realität dessen, was sich Ärzten bei vielen Unter­suchungen offenbare. „Deshalb halte ich diese Bilder auf den Verpackungen für wichtig, noch wichtiger aber wäre ein noch konsequenteres Rauchverbot, etwa in allen öffent­lichen Einrichtungen – inklusive aller Sportstätten“, so die Kammerpräsidentin. © hil/aerzteblatt.de

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