Politik

Verdi fordert mehr Geld für Pflegehilfskräfte

Freitag, 28. Februar 2014

Berlin – Verdi kämpft um eine deutliche Lohnsteigerung für Pflegehilfskräfte. In die am Freitag beginnende erste Verhandlung der Pflegemindestlohnkommission geht die Dienstleistungsgewerkschaft nach eigener Aussage mit der Forderung von 12,50 Euro pro Stunde. Die derzeit geltende Mindestlohnregelung sieht für Pflegehilfskräfte mindes­tens neun Euro im Westen sowie acht Euro im Osten pro Stunde vor, läuft allerdings Ende 2014 aus und muss nun neu verhandelt werden.

„Ein bundesweiter Tarifvertrag für die Pflege unter Einbindung aller Arbeitgebergruppen wäre für die Beschäftigten die bessere Lösung“, sagte Verdi-Bundesvorstandsmitglied Sylvia Bühler mit Blick auf die Verhandlungen.

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Es sei bedauerlich, dass die Kirchen noch immer den Abschluss von flächendeckenden Tarifverträgen auf Grundlage des weltlichen Arbeitsrechts ablehnten. Zudem gehe es nicht an, dass eine so anstrengende wie verantwortungsvolle Tätigkeit derartig schlecht bezahlt werde. Auch helfe ein höherer Mindestlohn, die Altenpflege als Berufsfeld insgesamt wieder attraktiver zu machen. „Pflegehilfskräfte ohne Tarifbindung dürfen nicht schlechter gestellt werden als Tarifbeschäftigte“, bekräftigte Bühler. © hil/aerzteblatt.de

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