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Bayer bleibt auf Erfolgskurs

Freitag, 28. Februar 2014

Leverkusen – Angetrieben durch ein glänzendes Pharmageschäft hat der Bayer-Konzern in seinem Jubiläumsjahr 2013 eines der besten Ergebnisse in der Unternehmens­ge­schichte erwirtschaftet. Unter dem Strich verdiente der Chemie- und Pharmariese 3,2 Milliarden Euro, ein Anstieg von über 32 Prozent, teilte das Unternehmen am Freitag bei der Bilanzvorlage in Leverkusen mit. Der Konzernumsatz erhöhte sich leicht und überschritt erstmals knapp die Schwelle von 40 Milliarden Euro.

Für das laufende Geschäftsjahr zeigte sich Vorstandschef Marijn Dekkers zuversichtlich: „Wir (sind) optimistisch und planen eine weitere Verbesserung von Umsatz und Ergebnis“. An der Börse gehörte die Bayer-Aktie zum Handelsauftakt zu den größten Gewinnern.

Bei seiner positiven Einschätzung stützt sich Dekkers vor allem auf das Pharmageschäft. Schon im vergangenen Jahr hatte der Bereich aus der Gesundheitssparte HealthCare die Umsatzerlöse um mehr als 9 Prozent auf 11,2 Milliarden Euro gesteigert. Motor der Entwicklung sind dabei jene fünf neuen Medikamente, für die der Konzern ein hohes Umsatzpotenzial erwartet: Der Gerinnungshemmer Xarelto, die Krebsmittel Stivarga und Xofigo, das Augenmedikament Eylea sowie das Lungenhochdruckmittel Adempas. Für diese Medikamente erhöhte Bayer die Umsatzerwartungen von 5,5 Milliarden Euro auf 7,5 Milliarden Euro.

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Dass im Pharma- und Gesundheitsgeschäft derzeit bei Bayer alles rund läuft, hatte das Unternehmen erst am vergangenen Mittwoch bewiesen. An dem Tag wurde der geplante milliardenschwere Zukauf des norwegischen Krebsmittelherstellers Algeta perfekt gemacht. Mit der Akquisition will Bayer seine Geschäfte in der Onkologie ausbauen.

Verstärken wollen sich die Leverkusener zudem bei rezeptfreien Medikamenten mit der Übernahme des chinesischen OTC-Unternehmens Dihon. Auch die Sparte Pflanz­schutz/Agrar glänzte im vergangenen Jahr mit einem kräftigen Umsatzplus und einem zweistelligen Zuwachs des operativen Ergebnisses.

Doch ein Wermutstropfen bleibt: Die Geschäfte mit hochwertigen Kunststoffen stottern. In einem schwierigen Marktumfeld verringerte sich der Umsatz um 2 Prozent. Hohe Rohstoffkosten drücken zudem auf das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen, das sogar um 15 Prozent sank. © dpa/aerzteblatt.de

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