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Ärzteschaft

KV Hessen gegen weiteren Umbau des Hausarzt-EBM

Montag, 3. März 2014

Frankfurt – Gegen weitere Umbauarbeiten am hausärztlichen Teil des einheitlichen Bewertungsmaßstabes (EBM) hat sich die Vertreterversammlung (VV) der Kassen­ärztlichen Vereinigung Hessen (KV Hessen) ausgesprochen. Erste Analysen anderer KVen bestätigten die Befürchtung, dass handwerkliche Fehler in der Gebührenordnung zu ungewünschten Umverteilungen führten, hieß es in der Debatte. Die Fortführung dieses „Honorar-Blindflugs“ sei den hessischen Hausärzten weder zumutbar noch vermittelbar, heißt es in einer Resolution, welche die Mitglieder der VV einstimmig angenommen haben.

Schon die Einführung des EBM 2013 ab Oktober 2013 habe zu massiven Verwerfungen in der Honorierung geführt, kritisierte die Delegierten. Die geplante Weiterentwicklung führe zu mehr Bürokratie und zur Leistungsverschiebung ohne zusätzliche Honorierung durch die Kassen, so die Kritik der VV.

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Bereits Ende Februar hatte die KV Baden-Württemberg kritisiert, sie habe Verluste für die Hausärzte im vierten Quartal 2013 nur durch zusätzliche Stützungsmaßnahmen verhindern können. „Was wir eigentlich bräuchten, sind Maßnahmen, die das Honorar der Hausärzte erhöhen und keine Ausgleichsmaßnahmen gegen drohende Verluste“, betonte der Baden-Württembergische KV Vorsitzende Norbert Metke.

© hil/aerzteblatt.de

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