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Viele Herz-Kreis­lauf-Patienten ernähren sich schlecht

Donnerstag, 6. März 2014

Hamburg – Für fast jeden zweiten Herz-Kreislauf-Patienten (46 Prozent) gilt beim Essen das Motto: „Hauptsache lecker“ und für mehr als die Hälfte gehört Fett zu einem leckeren Essen dazu. Das berichtet die Techniker Krankenkasse auf Basis ihrer sogenannten Ernährungsstudie vor dem morgigen „Tag der gesunden Ernährung“. Das Umfrage­institut Forsa hat dafür bevölkerungsrepräsentativ 1.000 Erwachsene in Deutschland zu ihrem Ernährungsverhalten befragt.

Danach ist nur vier von zehn Herz-Kreislauf-Patienten (42 Prozent) ihre Ernährung wichtig, ein Drittel gibt an, dass sie sich konsequent gesund ernähren. „Für Herz-Kreis­lauf-Patienten zahlt es sich ganz besonders aus, gesund zu essen“, betont Maike Schmidt, Ernährungswissenschaftlerin bei der TK. Eigenmotivation sei die wichtigste Voraussetzung, um tatsächlich etwas zu verändern.

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„Doch selbst wenn der Wille da ist, fällt es vielen schwer, tatsächlich langfristig am Ball zu bleiben“, so die Ernährungswissenschaftlerin. Allerdings seien Eigenmotivation und Durch­haltevermögen trainierbar. Wichtig sei, sich selbst klar zu machen, was man ganz konkret erreichen möchte und könne. Für Herz-Kreislauf-Patienten könne ein Ziel sein, ihr Gewicht zu reduzieren, auf Tabletten zu verzichten oder ihr Herzinfarktrisiko zu senken.

Besonders wichtig dabei sei, langsam zu beginnen und sich nicht zu hohe Ziele zu setzen. Belohnung sei ein gutes Mittel, um tatsächlich am Ball zu bleiben. Aber anstatt sich übers Essen zu belohnen, sollte man nach Alternativen schauen – etwa einem Kinobesuch oder einem Treffen mit Freunden. © hil/aerzteblatt.de

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