Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...

Vermischtes

Flächendeckende ambulante Palliativversorgung für Kinder in Hessen

Donnerstag, 6. März 2014

Frankfurt/M. – In Hessen ist der Weg für eine flächendeckende spezialisierte ambulante Palliativversorgung (SAPV) für Kinder und Jugendliche frei. Das berichten die Landes­verbände der Krankenkassen und der Fachverband SAPV in Hessen. Hintergrund ist, dass Verband und Kassen sich über die Ausgestaltung und die Vergütung der SAPV geeinigt haben. „SAPV-Teams, die sich um die multiprofessionelle Versorgung schwerst­kranker junger Patienten am Lebensende kümmern, können damit ihre Arbeit aufneh­men“, so die Partner.

„Ziel der SAPV für Kinder und Jugendliche ist es, für eine bestmögliche Linderung der Symptome und Verbesserung der Lebensqualität der Patienten zu sorgen und die Patienten und ihre Angehörigen zu Hause zu unterstützen“, erklärt Michaela Hach, Geschäftsführerin des Fachverbandes SAPV. Die Betreuung der sterbenskranken jungen Patienten sei komplexer als die von Erwachsenen.

Die Betroffenen benötigten ein auf die Belange der Kinder und Jugendlichen ausge­richtetes Versorgungsangebot. Laut dem Fachverband leben derzeit mehr als 1.500 Kinder und Jugendliche sowie junge Erwachsene mit schweren unheilbaren Erkran­kungen in Hessen, von denen nach derzeitigen Schätzungen rund 300 eine SAPV für Kinder und Jugendliche benötigen werden.

In Hessen sind drei Versorgungsgebiete geplant: Das „KinderPalliativTeam Südhessen“ mit Sitz in Frankfurt wird die Betreuung der Kinder und Jugendlichen im südhessischen Bereich sicherstellen. Das „Palliative Care Team für Kinder und Jugendliche“ in Gießen ist für die Versorgung in Mittelhessen zuständig und das „Kinder Palliativ Team Nordhessen“ mit Sitz in Kassel wird für den nordhessischen Bereich verantwortlich sein © hil/aerzteblatt.de

Anzeige

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Nachrichten zum Thema

16.10.17
Empfehlungen zum Umgang mit implantierbaren Kardiovertern und Defibrillatoren am Lebensende
Berlin – Patienten mit Herzrhythmusstörungen können von implantierbaren Kardiovertern/Defibrillatoren (ICDs) profitieren. Die Geräte bieten die Chance auf zusätzliche Lebensjahre und mehr......
13.10.17
Stiftung verlangt bessere Sterbebegleitung
Berlin – Deutschland braucht nach Ansicht der Deutschen Stiftung Patientenschutz dringend mehr professionelle und mobile Teams für die Sterbebegleitung. Bisher gebe es kein Konzept, „jedem Sterbenden......
10.10.17
Sterbebegleitung: Großes Netzwerk in Nordrhein-Westfalen
Düsseldorf – In den vergangenen 25 Jahren ist in Nordrhein-Westfalen (NRW) ein nahezu flächendeckendes Netz von Hospiz- und Palliativeinrichtungen für schwerstkranke und sterbende Menschen entstanden.......
22.09.17
G-BA beschließt längere Verordnung für Palliativpatienten
Berlin – Die Mitglieder des Gemeinsamen Bundes­aus­schusses (G-BA) haben die häusliche Krankenpflege für Palliativpatienten erweitert. Künftig sollen die Verordnungen nicht nur „bis zu 14 Tagen“ möglich......
22.09.17
Wenig Evidenz für die Wirksamkeit von Cannabinoiden in der Schmerz- und Palliativmedizin
Köln – Nach den Qualitätskriterien einer evidenzbasierten Medizin gibt es nur eine sehr eingeschränkte Evidenz für die Wirksamkeit von Cannabinoiden in der Schmerz- und Palliativmedizin. Es besteht......
15.09.17
Palliativmediziner fordern mehr Forschung zur Versorgung am Lebensende
Berlin – Mehr interdisziplinäre Forschung zur Versorgung von Patienten am Lebensende fordert die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP). „Wir müssen gemeinsam interdisziplinär forschen, um......
12.09.17
Krankenhaus erfüllt ungewöhnlichen Herzenswunsch
Fürth – Immer wieder versuchen Palliativstationen und Krankenhäuser sterbenden Patienten einen letzten Wunsch zu erfüllen. Im Krankenhaus hat eine Betroffene nun Besuch von ihrem früheren Pflegepferd......

Fachgebiet

Anzeige

Themen suchen

A
Ä
B
C
D
E
F
G
H
I
K
L
M
N
O
Ö
P
Q
R
S
T
U
Ü
V
W
Y
Z
Suchen

Weitere...

Login

Loggen Sie sich auf Mein DÄ ein

E-Mail

Passwort

newsletter.aerzteblatt.de

Newsletter

Informieren Sie sich täglich (montags bis freitags) per E-Mail über das aktuelle Geschehen aus der Gesundheitspolitik und der Medizin. Bestellen Sie den kostenfreien Newsletter des Deutschen Ärzteblattes

Immer auf dem Laufenden sein, ohne Informationen hinterher zu rennen: Der tagesaktuelle Newsletter

Aktuelle Kommentare

Archiv

RSS

RSS

Die aktuellsten Meldungen als RSS-Feed. Mit einer geeigneten Software können Sie den Feed abonnieren.

Anzeige