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Ärzteschaft

Jugendmediziner warnen vor Krankmacher Schule

Freitag, 7. März 2014

Weimar – Der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) hat eine „mensch­lichere Schule“ gefordert. Die Schulische Bildung sei unterfinanziert und mache deshalb krank, kritisierten die Mediziner auf dem 20. Jugendmedizin-Kongress in Weimar.

Dem BVKJ zufolge haben Lehrer und Schüler mit Ganztagsschulen, G8 und einer Reduktion der Förderschulen viele Schwierigkeiten zu bewältigen. Pädiater beobach­teten in ihren Praxen eine Zunahme von Störungen, die teilweise in direktem Zusammen­hang mit schulischen Be- und Überlastungen stünden.

Die Inhalte der Lehrpläne sollten nach Meinung der Jugendmediziner überdacht werden. Entscheidend sei nicht die Frage nach G8 oder G9, sondern vielmehr die sinnvolle inhaltliche Ausgestaltung der gymnasialen Schulzeit.

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Die Pädiater äußerten sich insbesondere im Zusammenhang mit dem Thema „Inklusion“ – gemeinsames Lernen mit behinderten und nicht behinderten Kindern – besorgt darüber, dass vernünftige Rahmenbedingungen fehlen. © hil/aerzteblatt.de

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