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Politik

Warnstreik an Vivantes-Kliniken in Berlin

Montag, 17. März 2014

Warnstreik am Vivantes-Klinikum in Neukölln /dpa

Berlin – Rund 300 Schwestern und Pfleger der kommunalen Vivantes-Kliniken in Berlin haben am Montag für zehn Stunden die Arbeit niedergelegt. Mit ihrem Warnstreik wollten sie in der laufenden Tarifrunde für den öffentlichen Dienst höhere Gehälter erstreiten. Bestreikt wurden vor allem die Operationssäle und die Anästhesie an vier Krankenhäusern. Die größte Aktion mit einer Kundgebung gab es am Klinikum Neukölln. Am Dienstag sollen in Berlin Schleusen wegen eines weiteren Warnstreiks stundenweise geschlossen bleiben.

In den Kliniken mussten am Montag geplante Operationen abgesagt oder verschoben werden, wie Verdi-Gewerkschaftssekretärin Janine Balder am Montag berichtete. Bis zur nächsten Verhandlungsrunde am Donnerstag seien aber keine weiteren Ausstände geplant. Legten die Arbeitgeber jedoch kein „ordentliches Angebot“ vor, würden die Warnstreiks in der übernächsten Woche fortgesetzt.

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Für den Ausstand gab es Balder zufolge am Montag überwiegend Verständnis. Die wachsende Arbeitsbelastung des Pflegepersonals werde auch auf Arbeitgeberseite wahrgenommen, doch Fallpauschalen und Druck vom Senat sorgten für eine schwierige Verhandlungslage.

Die Arbeitsniederlegung erfolgte im Zuge der bundesweiten Auseinandersetzungen um einen neuen Tarifvertrag für den Bund und die Kommunen. Die Arbeitnehmer fordern einen zusätzlichen Grundbetrag von 100 Euro und 3,5 Prozent mehr Einkommen. Auch in anderen Städten gab es am Montag Warnstreiks. © dpa/aerzteblatt.de

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