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Ärzteschaft

KV Brandenburg will Vertrag für Praxen mit hohen Fallzahlen ausweiten

Mittwoch, 19. März 2014

Potsdam – Auf ihren Vertrag mit der AOK Nordost „Förderung fallzahlstarker Versorger­praxen zur Sicherung der Patientenversorgung“ hat die Kassenärztliche Vereinigung Brandenburg (KVBB) hingewiesen. „Notwendig ist, dass auch andere Kassen solche Verträge mit uns abschließen“, plädierte der stellvertretende KV-Vorsitzende Peter Noack an die Krankenkassen.

Hintergrund ist, dass ab einer bestimmten Patientenzahl die Vergütung der einzelnen Leistung im Allgemeinen abgestaffelt wird. „Da wir in Brandenburg bundesweit die geringste Arztdichte haben, werden mit dieser Regelung die fallzahlstarken Versorger­praxen finanziell benachteiligt“, erläuterte Noack. Der Vertrag mit der AOK mildere diese Benachteiligung. Ziel sei, Praxen mit hohem Patientenaufkommen in den weniger gut versorgten Regionen Brandenburgs finanziell zu unterstützen. „Zugleich wird damit ein Anreiz für neue Niederlassungen geschaffen”, so der KV-Vize.

„Mit diesem Vertrag möchten wir das überdurchschnittliche Engagement der Ärzte gerade in Regionen mit geringer Arztdichte und damit höherem Patientenaufkommen unterstützen“, erläuterte Harald Möhlmann, Geschäftsführer Versorgungsmanagement der AOK Nordost.

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Der Vertrag fördert hausärztliche Praxen in unterversorgten Regionen wie Schwedt und Guben sowie fallzahlstarke Facharztpraxen, die viele Patienten aufgrund ihrer fachlichen Spezialisierung auch aus anderen, weiter entfernten Regionen betreuen. © hil/aerzteblatt.de

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