NewsPolitikRisiken bei „Pille danach“ unterschiedlich
Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...

Politik

Risiken bei „Pille danach“ unterschiedlich

Donnerstag, 20. März 2014

Berlin – Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) hat auf die unterschiedlichen Risiken der gängigen Wirkstoffe für die „Pille danach“ hingewiesen. Die Risiken sind nach Einschätzung von Behördenpräsident Walter Schwerdtfeger völlig unterschiedlich zu bewerten.

Wie der Bundestagspressedienst weiter mitteilte, betonte Schwerdtfeger am Mittwoch im Gesundheitsausschuss des Bundestages, dass der Wirkstoff Levonorgestrel (LNG) gut erforscht sei. Es gäbe nur zwei dokumentierte Fälle zu einem Verdacht über uner­wünschte Nebenwirkungen. Bei dem Wirkstoff Ulipristalacetat hingegen sei die Daten­basis weniger gut. Zudem gebe es starke Hinweise auf unerwünschte Wirkungen.

Anzeige

Der Sachverständigenrat des BfArM hatte eine Freigabe von LNG aus der Verschrei­bungspflicht empfohlen. Schwerdtfeger betonte aber, das sich seine Behörde auf jeden Fall dafür einsetzen werde, dass Ulipristalacetat rezeptpflichtig bleibe. Bundesgesund­heitsminister Hermann Gröhe (CDU) will weiter an der grundsätzlichen Rezeptpflicht festhalten. Die SPD sowie die Opposition treten hingegen für eine Freigabe der „Pille danach” mit dem Wirkstoff Levonorgestrel ein. © kna/aerzteblatt.de

Themen:

Kommentare

Die Kommentarfunktion steht zur Zeit nicht zur Verfügung.
LNS
LNS

Fachgebiet

Stellenangebote

    Weitere...

    Aktuelle Kommentare

    Archiv

    NEWSLETTER