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Ärzteschaft

Projekt zur Datensicherheit in Arztpraxen kommt gut an

Freitag, 21. März 2014

Mainz – Die im Januar gestartete Initiative „Mit Sicherheit gut behandelt“ ist erfolgreich angelaufen. Das ist die erste Zwischenbilanz des Landesbeauftragten für den Daten­schutz und die Informationsfreiheit Rheinland-Pfalz (LfDI) und der Kassenärztliche Vereinigung Rheinland-Pfalz (KVRLP). Ziel des Projektes ist es, Arztpraxen für das Thema IT-Sicherheit zu sensibilisieren und ihnen Handlungsempfehlungen zu geben.

Dazu haben die Initiatoren ein Internetportal eingerichtet. Zusätzlich soll es 2014 in allen Regionen des Landes Präsenzveranstaltungen zu dem Thema geben. Den Koopera­tionspartnern zufolge zeigen die bisherigen Zugriffe auf die Website, dass das Thema Datensicherheit auf reges Interesse stößt: Allein im ersten Monat nach der Freischaltung wurde das Portal knapp 2.000 Mal aufgerufen, rund 700 Mal wurden Dokumente online heruntergeladen.

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„Durch die zunehmende Digitalisierung der Arztpraxen und damit verbunden zunehmenden Komplexität der Datenverarbeitung steigen die Anforderungen an die Praxisinhaber, Datensicherheit zu gewährleisten – dabei müssen und wollen wir unsere Ärzte und Psychotherapeuten unterstützen“, betonte KVRLP-Vorstandsmitglied Klaus Sackenheim.

So stehen auf der Website www.mit-sicherheit-gut-behandelt.de für Ärzte und Psycho­therapeuten zahlreiche Informationen, Handlungshilfen, Checklisten und Links bereit, die zur Einhaltung von Datenschutz und IT-Sicherheit in Praxen hilfreiche Informationen liefern. Verschiedene Themenbereiche wie die Praxisorganisation, die digitale Arztpraxis, die Behandlungsdokumentation oder die Übermittlung von Informationen an Dritte werden unter datenschutzrechtlichen Aspekten behandelt. Niedergelassene Ärzte und Psychotherapeuten können zudem mit einem Selbstcheck die IT-Sicherheit in ihrer Praxis überprüfen. © hil/aerzteblatt.de

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