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Weibliche Genital­verstümmelung: Zwei Briten erstmals vor Gericht

Freitag, 21. März 2014

London – Zum ersten Mal müssen sich in Großbritannien zwei Männer vor Gericht verantworten, weil sie weibliche Genitalien verstümmelt haben. Das teilte die britische Staatsanwaltschaft am Freitag mit. Die beiden Männer, unter ihnen ein Arzt, hätten gegen ein seit 2003 geltendes gesetzliches Verbot verstoßen, teilte der General­staatsanwalt mit. Dem Arzt wird vorgeworfen, er habe den Eingriff im November 2012 in einem Londoner Krankenhaus vorgenommen.

Die Patientin habe kurz zuvor ein Kind geboren. Der andere Mann soll ihm dabei geholfen haben. Der Prozess soll am 15. April beginnen. In Großbritannien leben laut dem staatlichen britischen Gesundheitsdienst (NHS) mehr als 66 000 Mädchen und Frauen, deren Genitalien verstümmelt worden sind. © dpa/aerzteblatt.de

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