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Ärzteschaft

Medizinische Fachangestellte erhalten ab April drei Prozent mehr Gehalt

Montag, 24. März 2014

Bochum – Anfang April 2014 tritt die zweite Stufe des aktuellen Tarifvertrages für Medizi­nische Fachangestellte in Kraft. Dann steigen die Tarifgehälter durchschnittlich um drei Prozent. Darauf hat der Verband medizinischer Fachberufe hingewiesen. Der Tarifvertrag war im Juli vergangenen Jahres abgeschlossen worden und beinhaltete bereits für Anfang September 2013 eine Gehaltssteigerung um 4,5 Prozent.

Die Tarifgehälter für Medizinische Fachangestellte beginnen nach der kommenden Steigerung in der Tätigkeitsgruppe I bei 1.683,14 Euro. „Damit haben wir unser erstes Ziel – kein Einstiegsgehalt mehr unter zehn Euro Bruttostundenlohn – erreicht“, verdeutlicht Margret Urban, stellvertretende Präsidentin, Ressort Tarifpolitik, die Bedeutung dieses Tarifvertrages.

Die zweite Stufe des Gehaltstarifvertrages sieht außerdem eine Erhöhung der monat­lichen Ausbildungsvergütungen um 30 Euro vor. Ab 1. April 2014 betragen diese im ersten Ausbildungsjahr 670 Euro, im zweiten 710 und im dritten Ausbildungsjahr 760 Euro.

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Medizinische Fachangestellte können darüber hinaus nach der Ausbildung je nach Qualifikation bereits in den ersten vier Berufsjahren in eine der fünf weiteren Tätig­keitsgruppen aufsteigen und somit ihr Grundgehalt um 7,5 Prozent, 12,5 Prozent, 20, 30 beziehungsweise 50 Prozent aufstocken. „Unser Ziel war es, die höheren Qualifikationen, die sich Medizinische Fachangestellte durch Fortbildungen aneignen und in der Praxis anwenden, entsprechend zu bewerten“, so Urban.. © hil/aerzteblatt.de

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