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Ärzte können Smart­phone-Applikation auf Kranken­kassenkosten verordnen

Dienstag, 25. März 2014

Berlin – Eine internetbasierte Therapie für Kinder mit funktioneller Sehschwäche können Augenärzte künftig auf Kosten der Krankenkasse Barmer-GEK verordnen. Die Kinder können ab April am heimischen Computer spielerisch ihr schwaches Auge trainieren und so dessen Sehfähigkeit verbessern. Eine App für Smartphone und Tablet-PC ermöglicht, unterwegs den Stand der Therapie zu verfolgen.

Der neue Therapiebaustein basiert auf einem an der Technischen Universität Dresden entwickelten Verfahren. Das Berliner Gesundheits-Startup Caterna hat es zur heutigen webbasierten Stimulationstherapie weiterentwickelt. Vertragliche Basis des neuen Angebots für bei der Kasse versicherte Kinder zwischen vier und zwölf Jahren ist eine Vereinbarung mit der OcuNet Gruppe, einem bundesweiten Zusammenschluss von Augenärzten. Die an dem Vertrag beteiligten Augenärzte verordnen die „App auf Rezept“ und begleiten die kleinen Patienten durch die dreimonatige Behandlungszeit.

In Deutschland leiden etwa fünf Prozent der Kinder an einer sogenannten Amblyopie, also einer Sehschwäche. Standardbehandlung ist es, über Jahre das gesunde Auge zeitweise abzukleben. Führt dies nicht zu spürbaren Erfolgen, soll künftig die App die Therapie ergänzen.

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© hil/aerzteblatt.de

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