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Online-Handel mit rezeptpflichtigen Arzneimitteln bleibt gering

Donnerstag, 27. März 2014

Logistikmitarbeiter kommissionieren in der Versand-Apotheke "Zur Rose" /dpa

Frankfurt – Der Anteil der rezeptpflichtigen Arzneimittel am gesamten Online-Handel der Versandapotheken ist im zweiten Jahr rückläufig. Er lag 2013 nach der Anzahl der Packungen bei fünf Prozent aller online bestellten Produkte in den Apotheken. Das ist ein Prozent weniger als 2012 und zwei Prozent weniger als im Jahr 2011. Darauf hat der Statistikdienstleister imsHealth hingewiesen.

Insgesamt legte der Apotheken-Versandhandel mit Arznei- und Gesundheitsmitteln sowie Kosmetika und Medizinprodukten 2013 ebenfalls nach Anzahl der Packungen um 4,3 Prozent gegenüber 2012 zu.

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Laut imsHealt wurden von den insgesamt knapp 1,9 Milliarden von Apotheken abge­setzten Packungen 120 Millionen über den Versandhandel vergeben. Davon entfielen nahezu drei Viertel (74 Prozent) auf rezeptfreie Arzneimittel, gefolgt von Produkten aus dem Bereich Kosmetika und Körperpflege (13 Prozent), medizinischem Sachbedarf wie Tests und Verbandsmittel (fünf Prozent) und Ernährung (zwei Prozent).

Abgesehen von der rückläufigen Tendenz der Online-Order rezeptpflichtiger Arzneien blieben die Anteile bei den übrigen Produktbereichen stabil.

Von den insgesamt knapp 48 Milliarden Euro Umsatz der Apotheken entfielen auf den Versandhandel drei Prozent, das sind rund 1,4 Milliarden Euro. Davon haben die Apotheken 60 Prozent mit rezeptfreien Produkten erwirtschaftet. © hil/aerzteblatt.de

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