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Studentenwerke drängen auf BAföG-Erhöhung

Donnerstag, 27. März 2014

Berlin – Das BAföG rasch zu erhöhen fordern die Studentenwerke. „Insbesondere die Bundesländer, die 35 Prozent der BAföG-Kosten tragen, dürfen eine BAföG-Erhöhung nicht länger blockieren“, mahnte der Generalsekretär des Deutschen Studentenwerkes, Achim Meyer auf der Heyde, auf einem Jahrestreffen der BAföG-Experten in Oldenburg.

Meyer auf der Heyde wies daraufhin, dass die Bundesregierung seit der letzten BAföG-Erhöhung 2010 in zwei amtlichen Berichten festgestellt habe, dass das BAföG mittlerweile zu niedrig sei.

Die Bedarfssätze sollten laut dem DSW um mindestens 7,5 Prozent erhöht werden, die Elternfreibeträge um mindestens 10 Prozent. „Damit wäre zumindest die Entwicklung von Preisen und Einkommen seit dem Jahr 2010 aufgefangen“, erläuterte Meyer auf der Heyde. Noch besser wäre es aber, das BAföG regelmäßig und automatisch anzupassen, so der DSW-Generalsekretär.

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Das BAföG wird vom Bund und den Ländern gemeinsam finanziert. Der Bund trägt 65 Prozent der Kosten, die Länder 35 Prozent. Die Umsetzung vor Ort übernehmen die Ämter für Ausbildungsförderung der Studentenwerke.

„Bund und Länder müssen rasch zu einer Einigung kommen, wie sie das BAföG quantitativ und qualitativ weiterentwickeln wollen“, fordert Meyer auf der Heyde. Nach vier Jahren Stillstand müssten die Studierenden wissen, wann eine 25. BAföG-Novelle komme und was sie beinhalte.

© hil/aerzteblatt.de

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