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„SafeMail“: Sicherer E-Mail-Dienst für Arztpraxen funktioniert bundesweit

Freitag, 28. März 2014

Bad Segeberg – Der E-Mail-Dienst der Kassenärztlichen Vereinigung Schleswig-Holstein (KVSH) ist jetzt überregional verfügbar. Nach erfolgreich absolvierter Zertifizierung durch die Kassenärztliche Bundesvereinigung können sich Ärzte aus Schleswig-Holstein jetzt über „SafeMail“ auch mit Praxen in den angrenzenden Bundesländern vernetzen und über den Dienst kommunizieren.

In Schleswig-Holstein nutzen nach Angaben der KVSH inzwischen 300 Arztpraxen und 20 Krankenhäuser den kostenfreien E-Mail-Dienst, der bereits seit drei Jahren zur Verfü­gung steht, um zum Beispiel Arztbriefe, Befunde, Laborwerte oder Röntgenbilder sicher zu versenden und zu empfangen.

Die den Dienst nutzenden Arztpraxen und medizinischen Einrichtungen tauschen dabei innerhalb eines geschlossenen Systems elektronisch Daten und Dokumente aus. Die Daten werden dabei sowohl auf Inhaltsebene als auch auf Transportebene durch eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung geschützt. Durch die elektronische Lösung entfallen das zeitaufwendige Einscannen und Ausdrucken von Dokumenten sowie der Postversand.

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„Ein schneller und sicherer Datenaustausch über SafeMail macht nicht nur in Schleswig-Holstein Sinn“, sagte Monika Schliffke, Vorstandsvorsitzende der KVSH. Gerade Praxen in den grenznahen Regionen Mecklenburg-Vorpommerns, Hamburgs und Niedersachsens könnten von den Vorteilen des E-Mail-Dienstes profitieren. 

Für den Zugang zum E-Mail-Dienst ist ein Anschluss an KV-SafeNet, das hochsichere Netz der Kassenärztlichen Vereinigungen, erforderlich. In einige Praxisverwaltungs­systeme ist SafeMail außerdem direkt eingebunden, so dass etwa empfangene Arztbriefe sofort in der jeweiligen Patientendatei abgespeichert und von dort aus versandt werden können. Hierzu zählen etwa die Systeme Albis, Compumed-M1, MediStar, TurboMed und MediSoftware. Informationen unter http://safemail.ekvsh.de. © KBr/aerzteblatt.de

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