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Deutsch-Britisches Zentrum zur Erforschung von Gehirn und Verhalten

Mittwoch, 2. April 2014

Berlin/London – Ein neues neurowissenschaftliches Zentrum mit Sitz in Berlin und in London haben die Max-Planck-Gesellschaft und das University College London gegründet. „Am Max Planck UCL Center for Computational Psychiatry and Ageing Research bringen wir weltweit führende Forscher in der Entwicklungspsychologie und der Neurologie zusammen. So können wir eine Brücke vom Experiment zur klinischen Forschung schlagen“, sagte Peter Gruss, Präsident der Max-Planck-Gesellschaft.

Psychische Erkrankungen wie Depression, Schizophrenie oder Autismus können häufig noch nicht erfolgreich behandelt werden. Einige wichtige molekulare und strukturelle Veränderungen des Gehirns sind zwar bekannt; doch oft fehlen gute Erklärungen, wie diese Veränderungen mit den Veränderungen im Verhalten zusammenhängen.

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Auch die Zusammenhänge zwischen alterungsbedingten Veränderungen von Gehirn und Verhalten sind nur unzulänglich verstanden. Das Hauptziel des neugegründeten Max Planck UCL Centre for Computational Psychiatry and Ageing Research besteht deshalb im besseren Verständnis der Ursachen psychischer Erkrankungen. Außerdem wollen die Wissenschaftler ermitteln, weshalb die geistige Entwicklung im Erwachsenenalter individuell sehr unterschiedlich verläuft. Methodisch setzen sie dabei unter anderem auf Computermodelle der neuronalen Aktivität. © hil/aerzteblatt.de

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