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Mücken und Zecken als Krankheitsüberträger immer gefährlicher

Donnerstag, 3. April 2014

Berlin – Krankheiten, die durch Vektoren wie Zecken und Stechmücken übertragen werden, gewinnen immer mehr an Bedeutung. Darauf hat das Robert Koch-Institut (RKI) im Vorfeld des Weltgesundheitstags 2014 am 7. April hingewiesen.

Problematische Vektoren könnten aufgrund von Globalisierung und globaler Erwärmung immer stärker auch nach Deutschland vordringen. Tigermücken zum Beispiel übertragen Dengue- und Chikungunyaviren, und einzelne Asiatische Tigermücken wurden in den vergangenen Jahren immer wieder in Süddeutschland nachgewiesen.

Die dem RKI übermittelten Meldedaten erlaubten die Langzeitüberwachung vieler dieser Krankheiten. Zudem lieferten sie die Grundlage für vertiefende Studien zu Risikofaktoren und Hinweise für die Prävention.

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Als Beispiel nennt das RKI die Meldedaten zur Frühsommer-Meningoencephalitits (FSME). Die jährlich im Frühjahr veröffentlichte RKI-Landkarte mit FSME-Risikogebieten ist Grundlage für die Empfehlung der Ständigen Impfkommission zur FSME-Impfung.

Auch bei importierten Infektionen seien die Meldedaten eine wichtige Grundlage, etwa bei Denguefieber, wo die Fallzahlen in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen sind. Die Angaben zu Infektionsländern lieferten zudem wichtige Informationen für die reisemedizinische Beratung bei Tropeninstituten oder Ärzten. © hil/aerzteblatt.de

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SOCO10
am Donnerstag, 3. April 2014, 20:53

Zecken

Seit 20 Jahren gibt das RKI an Medien jedes Jahr die Zahl von maximal 100.000 Borreliose-Infektionen heraus; freilich hat es keine anderen, weil es mithilft, die generelle Meldepflicht für Borreliose in Deutschland zu verhindern. Begründung: Sie sei nicht von Mensch zu Mensch übertragbar. Das ist FSME auch nicht und die Folgen von Tatoos und Piercing auch nicht und trotzdem gibt es dafür eine Meldepflicht. Denkwürdig.
LNS

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