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Sachsen-Anhalt: Weniger Ratsuchende in Schwangerschafts­beratungsstellen

Montag, 7. April 2014

Halle – Bei den Schwangerschaftsberatungsstellen in Sachsen-Anhalt haben im vergangenen Jahr rund 29. 700 Menschen um Rat gebeten. Es suchten rund 24 400 Frauen und knapp 5300 Männer das Gespräch mit den Fachleuten, wie das Landes­verwaltungsamt mitteilte. Die Zahl der Beratenen ist damit seit 2009 stetig zurück­gegangen. Damals wurden noch rund 33.400 Menschen beraten. Bei den Gesprächen geht es nicht nur um mögliche Schwangerschaftsabbrüche, sondern auch um Fragen rund um Sexualität und Familienplanung.

Der größte Anteil der Rat suchenden Frauen lag im Alter zwischen 20 und 25 (knapp 5.300) und 25 bis 30 Jahren (rund 7.000). Aber auch knapp 1.000 Minderjährige ließen sich beraten, darunter 127 unter 15-Jährige. Bei den über 45-Jährigen waren es 835, 770 davon waren nicht schwanger.

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Die Gründe für Schwangerschaftsprobleme sind laut Landesverwaltungsamt vielfältig. Am häufigsten genannt wurden die finanzielle Lage, Gründe in der Partnerschaft, körperliche und psychische Überforderung sowie der Beruf. © dpa/aerzteblatt.de

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