NewsVermischtesSachsen-Anhalt: Weniger Ratsuchende in Schwangerschafts­beratungsstellen
Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...

Vermischtes

Sachsen-Anhalt: Weniger Ratsuchende in Schwangerschafts­beratungsstellen

Montag, 7. April 2014

Halle – Bei den Schwangerschaftsberatungsstellen in Sachsen-Anhalt haben im vergangenen Jahr rund 29. 700 Menschen um Rat gebeten. Es suchten rund 24 400 Frauen und knapp 5300 Männer das Gespräch mit den Fachleuten, wie das Landes­verwaltungsamt mitteilte. Die Zahl der Beratenen ist damit seit 2009 stetig zurück­gegangen. Damals wurden noch rund 33.400 Menschen beraten. Bei den Gesprächen geht es nicht nur um mögliche Schwangerschaftsabbrüche, sondern auch um Fragen rund um Sexualität und Familienplanung.

Der größte Anteil der Rat suchenden Frauen lag im Alter zwischen 20 und 25 (knapp 5.300) und 25 bis 30 Jahren (rund 7.000). Aber auch knapp 1.000 Minderjährige ließen sich beraten, darunter 127 unter 15-Jährige. Bei den über 45-Jährigen waren es 835, 770 davon waren nicht schwanger.

Anzeige

Die Gründe für Schwangerschaftsprobleme sind laut Landesverwaltungsamt vielfältig. Am häufigsten genannt wurden die finanzielle Lage, Gründe in der Partnerschaft, körperliche und psychische Überforderung sowie der Beruf. © dpa/aerzteblatt.de

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

LNS

Nachrichten zum Thema

14. August 2019
Hiroshima – Japanische Forscher haben einen Weg gefunden, mit dem im Ejakulat zwischen männlichen und weiblichen Spermien unterschieden werden kann. Die in PLOS Biology (2019; doi:
In-vitro-Fertilisation: Test unterscheidet weibliche und männliche Spermien
8. August 2019
Greenville/North Carolina – Regelmäßige sportliche Betätigungen in der Schwangerschaft könnten Säuglingen einen leichten Entwicklungsvorsprung verschaffen. In einer randomisierten Studie in Medicine
Schwangerensport könnte neuromotorische Fähigkeiten vor allem von weiblichen Säuglingen fördern
7. August 2019
Washington – Der Umzug während der ersten 3 Monate der Schwangerschaft ist mit einem erhöhten Risiko für Frühgeburten, für ein niedriges Geburtsgewicht sowie einem etwas höheren Risiko für ein
Wohnungsumzug während der frühen Schwangerschaft erhöht das Frühgeburtsrisiko
5. August 2019
Glasgow – Die Schwangerschaft von Frauen mit einem vorbestehenden Diabetes endet häufiger in einer Totgeburt. Zu den vermeidbaren Risikofaktoren gehören nach einer Studie in Diabetologia 2019; DOI:
Diabetes: Können Totgeburten verhindert werden?
29. Juli 2019
Amsterdam und Bonn – Der Verdacht, dass der Sphingosin-1-Phosphat-Rezeptor-Agonist Fingolimod, der seit 2011 zur Behandlung der Multiplen Sklerose (MS) zugelassen ist, Fehlbildungen auslösen kann, hat
Fingolimod erhöht Risiko auf Fehlbildungen
25. Juli 2019
London – Eine mediterrane Diät hat in einer randomisierten Studie bei Schwangeren mit metabolischen Risikofaktoren die Gewichtszunahme begrenzt und die Häufigkeit eines Gestationsdiabetes gesenkt. Die
Mediterrane Kost vermeidet Gewichtszunahme und Diabetes in der Schwangerschaft
19. Juli 2019
Boston – Die strengen Regeln zur Verschreibung des Aknewirkstoffs Isotretinoin an Frauen im gebärfähigen Alter, die die US-Arzneimittelbehörde FDA 2006 verfügt hat, haben sich als lückenhaft erwiesen.
LNS

Fachgebiet

Anzeige

Weitere...

Aktuelle Kommentare

Archiv

NEWSLETTER