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Politik

Landesregierung NRW baut die Hausarzt-Förderung aus

Dienstag, 8. April 2014

Düsseldorf – Nordrhein-Westfalen (NRW) will die flächendeckende Versorgung mit Haus­ärzten stärker unterstützen. Ab sofort können 140 Städte und Gemeinden vom Haus­ärzteprogramm des Landes profitieren, das sind 23 Kommunen mehr als im Vorjahr. „Mit dem Hausarzt-Aktionsprogramm setzen wir einen eigenen Impuls zur Sicherstellung der medizinischen Versorgung, insbesondere in eher ländlich geprägten Regionen“, sagte Gesundheitsministerin Barbara Steffens (Grüne) in Düsseldorf.

Das Land stellt jährlich 2,5 Millionen Euro bereit, um vor allem ländliche Orte zu unter­stützen, deren Hausärzteversorgung bedroht ist. Gefördert werden Nieder­lassungen, Anstellungen und Weiterbildungen mit maximal 50.000 Euro. Teilnehmen können nur Kommunen mit bis zu 25.000 Einwohnern. Weitere Voraussetzung: Gemessen an der Zahl der vertragsärztlich tätigen Hausärzte unter 60 Jahren muss der rechnerische Versorgungsgrad unter 75 Prozent liegen. Bislang wurden aus dem Programm 98 Anträge gefördert.

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Von einer „alarmierenden Entwicklung“ sprach die CDU-Opposition im Landtag. Seit der frühere NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) das freiwillige Landes­programm aufgesetzt habe, gebe es keine neuen Impulse, kritisierte der gesund­heits­politische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Peter Preuß. Die Zahl der von Ärzte­mangel bedrohten Regionen habe sich erhöht. Die CDU fordert unter anderem mehr Studienplätze im Fach Humanmedizin und Entlastung der Ärzte von bürokratischem Ballast. © dpa/hil/aerzteblatt.de

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