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Schulische Gesundheit lässt sich durch gezielte Maßnahmen nachhaltig verbessern

Freitag, 11. April 2014

dpa

Hamburg – Bundesweit leiden zahlreiche Schüler und Lehrer unter körperlichen und psychischen Gesundheitsproblemen. Das hat die DAK im Rahmen eines Langzeit­projektes ermittelt. Demnach klagt jeder dritte Schüler über Kopfschmerzen, Schlafprobleme, Gereiztheit oder Niedergeschlagenheit, 43 Prozent trinken sich mindestens einmal monatlich in den Rausch. Immerhin jeder fünfte Lehrer hat aufgrund von Gesundheitsproblemen schon einmal über eine Frühpensionierung nachgedacht.

Im Auftrag der Krankenkasse hatte die Leuphana Universität Lüneburg zwischen 2007 und 2013 mehr als 1.200 Lehrkräfte, 6.000 Schüler und 3.600 Eltern zu Arbeits- und Lernbedingungen, Schulklima sowie Belastungen und Gesundheitsbeschwerden befragt und hatten daraus folgende Bilanz gezogen: 60 Prozent der teilnehmenden Einrich­tungen wurden Sachen Gesundheit als „Risikoschulen“ und nur 7,4 Prozent als „gute gesunde Schulen“ eingestuft.

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Ein weiteres Projektergebnis: Durch gezielte Verbesserungen im Lern- und Arbeitsumfeld konnten die meisten teilnehmenden Schulen ihre „Gesundheitsbilanz“ im Rahmen des Projektes deutlich steigern. So sank der Anteil der „Risikoschulen“ von 60 auf 15 Prozent. Gleichzeitig verfünffachte sich der Anteil der „guten gesunden Schulen“ von 7,4 auf 40 Prozent. hil ktergebnis: Gezielte Informations- und Präventionsmaßnahmen tragen dazu bei, die Gesundheitsbilanz der Schulen nachhaltig zu verbessern. © hil/aerzteblatt.de

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