NewsHochschulenStudieren im Ausland: Europas Studierende unterschätzen die Möglichkeiten
Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...

Hochschulen

Studieren im Ausland: Europas Studierende unterschätzen die Möglichkeiten

Dienstag, 15. April 2014

dpa

Berlin – Nur ein Bruchteil der Studierenden in Europa nutzen staatliche Stipendien und Darlehen für eine Studium im Ausland. Es könnten potenziell aber sehr viel mehr sein. Das geht aus einer gemeinsamen Studie der Academic Cooperation Association (ACA) und des Deutschen Studentenwerks (DSW) hervor. Die Studie untersuchte die sogenannte Portabilität, also die Mitnahmefähigkeit staatlicher Stipendien und Darlehen für Studierende in den 27 Staaten der Europäischen Union sowie in den vier Ländern der Europäischen Freihandelszone.

Anzeige

Sie kommt zu dem Ergebnis, dass von den grundsätzlich förderfähigen 1,65 Millionen Studierenden in diesen 31 Ländern im Augenblick nur 60.000 diese Möglichkeit für einen Auslandsaufenthalt nutzen. Das DSW bestätigte diese Zahl gegenüber dem Deutschen Ärzteblatt. „Wenn die einzelstaatlichen Studienfinanzierungsinstrumente portabel sind, muss politisch auch mehr dafür geworben werden. Vielleicht müssen aber auch adminis­trative oder bürokratische Hürden abgebaut werden“, sagte der DSW-Generalsekretär Achim Meyer auf der Heyde.

Die Studie bezieht auch das Auslands-BAföG für deutsche Studierende ein: Danach nutzen 6,5 Prozent der BAföG-geförderten Studierenden diese finanzielle Unterstützung für einen Auslandsaufenthalt. Rund ein Fünftel der Studierenden in Deutschland erhält BAföG.

Laut der 20. DSW-Sozialerhebung hängt die Auslandsmobilität stark vom sozialen Hintergrund ab: Studierende aus hochschulnahen Elternhäusern gehen doppelt so häufig ins Ausland wie Studierende aus Familien ohne akademischen Hintergrund. © hil/aerzteblatt.de

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

LNS

Nachrichten zum Thema

5. Juli 2019
Oldenburg – Ab dem kommenden Wintersemester werden 80 künftige Ärzte ein grenzüberschreitendes Studium der Medizin an den Universitäten Oldenburg und Groningen aufnehmen. Das haben die beiden
Grenzüberschreitendes Medizinstudium ausgebaut
1. Juli 2019
Dresden/Pécs – Elf Studierende aus dem ersten Jahrgang eines Modellprojekts an der Universität im ungarischen Pécs haben ihr Medizin-Staatsexamen abgelegt und werden nun ihre Weiterbildung zum
Erste Mediziner aus Modellprojekt in Sachsen beginnen Weiterbildung
22. Oktober 2018
Oldenburg – Der deutsch-niederländische Medizinstudiengang an der Universität Oldenburg kommt auf den Prüfstand. Noch in dieser Woche wird der Wissenschaftsrat das Studienangebot überprüfen. Die
Oldenburger Medizinstudiengang auf dem Prüfstand
2. Oktober 2018
Berlin – Die Bundes­ärzte­kammer (BÄK) und die Deutsche Hochschulmedizin weisen darauf hin, dass bei einem neuen in Malta akkreditieren Studiengang noch viele Fragen zur Qualität und zur Ausgestaltung
Bundesärztekammer und Hochschulmedizin sehen digitales Medizinstudium in Malta kritisch
17. August 2018
New York – Die New York University (NYU) verzichtet künftig auf Studiengebühren für das Fach Humanmedizin, um auch Menschen aus sozial schwachen Familien den Zugang zum Arztberuf zu ermöglichen. „Eine
New York University verzichtet auf Studiengebühren für Humanmedizin
4. Juli 2018
München – Der Präsident der Bayerischen Lan­des­ärz­te­kam­mer, Gerald Quitterer, hat sich für eine zügige Reform der Zulassung zum Medizinstudium und speziell reservierte Plätze ausgesprochen. Nötig sei
Ärztekammer Bayern für Vorabquote bei Zulassung zum Medizinstudium
3. Juli 2018
Berlin/Valletta – Medizin auf neuartige Weise studieren können Bewerber aus Deutschland und anderen Ländern künftig bei der Digital Education Holdings (DEH) in Malta. Das besondere dabei ist: Die
LNS

Fachgebiet

Anzeige

Weitere...

Aktuelle Kommentare

Archiv

NEWSLETTER