NewsHochschulenWissenschafts­organisationen fordern zügige Reformen
Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...

Hochschulen

Wissenschafts­organisationen fordern zügige Reformen

Dienstag, 15. April 2014

Berlin – Bund und Länder sollten die künftige Ausgestaltung des Wissenschaftssystems in Deutschland rasch in die Wege leiten. Das hat die Allianz der Wissenschafts­,organisationen gefordert und sich deshalb mit einem Offenen Brief an die Bundes­kanzlerin, die Bundesministerin für Bildung und Forschung, die Partei- und Fraktions­vorsitzenden der Regierungsparteien im Bund sowie an die Ministerpräsidenten der Länder gewandt. Die Wissenschaftsorganisationen fordern, die Grundfinanzierung der Hochschulen zu verbessern, weil der Anteil der projektbezogenen Drittmittel zu hoch sei und die Hochschulen mittlerweile Grundaufgaben zum Teil über Drittmittel finanzieren müssten.

Außerdem geht es den Organisationen um die Weiterentwicklung des Hochschulpaktes, des Paktes für Forschung und Innovation sowie um die Förderfunktionen der Exzellenz­initiative. „Über die Leitlinien der zukünftigen Ausgestaltung des Wissenschaftssystems […] herrscht ein breiter Konsens“, heißt es in dem Brief. Die Politik sollte diesen nutzen, um ein Bündel entsprechender Maßnahmen umzusetzen. „Angesichts des Beratungs­standes und der Dringlichkeit der Entscheidungen appellieren die in der Allianz der Wissenschaftsorganisationen verbundenen Einrichtungen nicht ganz ohne Sorge an Sie, die erforderlichen Schritte jetzt in die Wege zu leiten beziehungsweise zu unterstützen“, heißt es in dem Brief weiter.

Die Allianz der Wissenschaftsorganisationen gehören an: Die Alexander von Humboldt-Stiftung, die Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina – Nationale Akademie der Wissenschaften, der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD), die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG), die Fraunhofer-Gesellschaft, die Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren, die Hochschulrektorenkonferenz, die Leibniz-Gemeinschaft, die Max-Planck-Gesellschaft und der Wissenschaftsrat.

Anzeige

Für das Jahr 2014 hat die Deutsche Forschungsgemeinschaft die Federführung in der Allianz übernommen. © hil/aerzteblatt.de

Themen:

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

LNS

Nachrichten zum Thema

9. September 2020
Bonn – Wissenschaftler des Universitätsklinikums und der Universität Bonn um den Leibniz-Preisträger Eicke Latz wollen bis Ende 2021 den Zusammenhang zwischen der Immunantwort auf eine
COVID-19: Forscher untersuchen Zusammenhang von Immunreaktion und klinischem Verlauf
8. September 2020
Berlin – Auf einen Paradigmenwechsel in der Medizin und damit einhergehende Verbesserungen der Versorgung setzen Forschungseinrichtungen, Kliniken und Industriepartner im Rahmen der europäischen
Zellbasierte Medizin soll Prävention, Früherkennung und Versorgung auf neue Grundlage stellen
3. September 2020
Bochum – Die Universitätskliniken der Ruhr-Universität Bochum (RUB) starten in diesem Herbst ein neues Programm, dass Ärztinnen in ihrer Karriere unterstützen und sie motivieren soll, sich neben der
Ruhr-Universität Bochum unterstützt Karriere von Ärztinnen
19. August 2020
Genf – Es fehlt noch jede Menge Geld, um das international solidarische Projekt für Impfstoffe, Medikamente und Tests gegen das Coronavirus SARS-COV-2 und die Krankheit COVID-19 voranzubringen. Das
Coronaforschung fehlen laut WHO Milliarden – Kritik an Impfstoffverträgen
18. August 2020
Bielefeld – Das Rektorat der Universität Bielefeld hat über Anträge zum Anschubfonds Medizinische Forschung entschieden und sechs Projekte bewilligt. Das teilte die Universität Bielefeld mit. Die
Neue Medizinfakultät in Ostwestfalen-Lippe steigt in die Forschung ein
14. August 2020
Kiel – Gesundheitsdaten kommt im Rahmen der medizinischen Forschung eine große Be-deutung zu. Doch wie lassen sich Daten, die im klinischen Alltag anfallen, ethisch unbedenklich für die medizinische
Experten empfehlen in Gutachten Widerspruchslösung für Datenspende
12. August 2020
Brüssel – Im Kampf gegen die Coronapandemie und ihre Folgen stellt die EU-Kommission mehr als 20 Forschungsprojekten aus Deutschland und anderen Staaten 128 Millionen Euro zur Verfügung. Durch die
LNS

Fachgebiet

Stellenangebote

    Anzeige

    Weitere...

    Aktuelle Kommentare

    Archiv

    NEWSLETTER