NewsVermischtesWann Patienten mit Hexenschuss zum Arzt gehen sollten
Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...

Vermischtes

Wann Patienten mit Hexenschuss zum Arzt gehen sollten

Donnerstag, 17. April 2014

dpa

Berlin – Tipps zur Vorbeugung und Behandlung von akuten Rückenschmerzen und Hexenschuss hat die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) herausgegeben. Danach sind im Augenblick besonders viele Hobbygärtner betroffen, weil sie den untrainierten Rücken im Frühjahr leicht überlasten.

Die DGOU empfiehlt zur Vorbeugung beim Anheben schwerer Gegenstände in die Knie zu gehen und den Rücken gerade zu halten, schwere Lasten nah am Körper zu tragen, Zugluft im Rücken zu vermeiden und den Rücken vollständig zu bedecken. Darüber hinaus empfiehlt sie, regelmäßige Pausen einzulegen und dabei die gesamte Muskulatur des Körpers zu strecken und zu entspannen.

Anzeige

Kommt es trotz der genannten Maßnahmen zu einem Hexenschuss empfiehlt die Fachgesellschaft:

  • Der Betroffene sollte aufgrund der Schmerzen nicht in eine Schonhaltung verfallen, sondern sich weiterhin aktiv bewegen.
  • Die Einnahme eines rezeptfreien Schmerzmittels, maximal zwei bis drei Tage.
  • Wärmeanwendungen, zum Beispiel ein heißes Bad oder Rotlichtanwendungen.
  • Halten die Schmerzen länger als drei Tage an, sei es nötig einen Arzt aufzusuchen. „Gehen die Rückenschmerzen mit Lähmungserscheinungen, Kribbeln oder Empfindungsstörungen an den Beinen einher, handelt es sich um eine ernste Ursache der Rückenschmerzen. In diesem Fall sollte sofort ein Orthopäde aufgesucht werden“, empfiehlt die DGOU.
© hil/aerzteblatt.de

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

LNS

Nachrichten zum Thema

14. Oktober 2020
Seattle/Berlin – Bei Patienten mit Rückenschmerzen zeigt die bildgebende Routinediagnostik der Wirbelsäule bekanntlich häufig Befunde, die nichts mit den Beschwerden der Patienten zu tun haben. Die
Wissen hilft gegen Rückenschmerz
21. August 2020
Berlin – Das Ärztliche Zentrum für Qualität in der Medizin (ÄZQ) hat zusammen mit Special Olympics Deutschland (SOD) zum Thema chronische Rückenschmerzen eine Patienteninformation in Leichter Sprache
Flyer informiert in Leichter Sprache zu chronischen Rückenschmerzen
8. Juli 2020
Silver Spring/Maryland – Die US-Arzneimittelbehörde FDA hat einen implantierbaren Neurostimulator zur Behandlung chronischer Rückenschmerzen zugelassen. Das Gerät eines irischen Herstellers stimuliert
Neurostimulator lindert chronische Rückenschmerzen
30. März 2020
London/Ontario − Eine Mikrodiskektomie, die heute bevorzugte Operation beim radikulären Lumbalsyndrom, hat in einer randomisierten Studie an Patienten mit chronischer bandscheibenbedingter
Bandscheibenvorfall: Mikrodiskektomie lindert Ischialgie bei radikulärem Lumbalsyndrom
3. März 2020
Düsseldorf – Mehr als jede fünfte Frau und mehr als jeder sechste Mann in Nordrhein-Westfalen leidet laut einer Befragung unter starken oder sogar sehr starken Schmerzen. Das geht aus einem Bericht
Mehr als jeder Sechste klagt über starke Schmerzen
24. Januar 2020
Berlin – Rückenschmerzen und Erkrankungen des Muskel-Skelett-Systems sind weiterhin der häufigste Grund für Fehlzeiten im Job. Das hat die DAK-Gesundheit nach Auswertung der eigenen Versichertendaten
Rückenschmerzen weiter häufigster Grund für Fehlzeiten
17. Dezember 2019
Berlin – Rückenschmerzen sind eine Volkskrankheit. Das zeigen neue Zahlen des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO). Dem neuen Heilmittelreport des Instituts zufolge ist mehr als jeder sechste
LNS

Fachgebiet

Stellenangebote

    Anzeige

    Weitere...

    Aktuelle Kommentare

    Archiv

    NEWSLETTER