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Wann Patienten mit Hexenschuss zum Arzt gehen sollten

Donnerstag, 17. April 2014

dpa

Berlin – Tipps zur Vorbeugung und Behandlung von akuten Rückenschmerzen und Hexenschuss hat die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) herausgegeben. Danach sind im Augenblick besonders viele Hobbygärtner betroffen, weil sie den untrainierten Rücken im Frühjahr leicht überlasten.

Die DGOU empfiehlt zur Vorbeugung beim Anheben schwerer Gegenstände in die Knie zu gehen und den Rücken gerade zu halten, schwere Lasten nah am Körper zu tragen, Zugluft im Rücken zu vermeiden und den Rücken vollständig zu bedecken. Darüber hinaus empfiehlt sie, regelmäßige Pausen einzulegen und dabei die gesamte Muskulatur des Körpers zu strecken und zu entspannen.

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Kommt es trotz der genannten Maßnahmen zu einem Hexenschuss empfiehlt die Fachgesellschaft:

  • Der Betroffene sollte aufgrund der Schmerzen nicht in eine Schonhaltung verfallen, sondern sich weiterhin aktiv bewegen.
  • Die Einnahme eines rezeptfreien Schmerzmittels, maximal zwei bis drei Tage.
  • Wärmeanwendungen, zum Beispiel ein heißes Bad oder Rotlichtanwendungen.
  • Halten die Schmerzen länger als drei Tage an, sei es nötig einen Arzt aufzusuchen. „Gehen die Rückenschmerzen mit Lähmungserscheinungen, Kribbeln oder Empfindungsstörungen an den Beinen einher, handelt es sich um eine ernste Ursache der Rückenschmerzen. In diesem Fall sollte sofort ein Orthopäde aufgesucht werden“, empfiehlt die DGOU.
© hil/aerzteblatt.de

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