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Empfehlungen zum psychoonkologischen Umgang mit Kopf-Hals-Krebs­patienten

Mittwoch, 23. April 2014

Brüssel – Die European Head and Neck Cancer Society (EHNS) hat neue Empfehlungen für die psychoonkologische Behandlung bei Patienten mit Kopf-Hals-Karzinomen veröffentlicht. Die auf der Webseite der Annals of Oncology erschienenen Maßnahmen sollen medizinische Fachkräfte bei der Versorgung Betroffener unterstützen und so die Gesundheitsprognose der Patienten verbessern.

„Bei der Entwicklung der Empfehlungen haben wir jede Phase des Weges des Krebs­patienten ab dem Zeitpunkt der Diagnose bis zur Nachbehandlung untersucht und die besten Umgangsmethoden für die beteiligten medizinische Fachkräfte identifiziert“, verwies EHNS-Sekretär René Leemans. Die Fachgesellschaft geht davon aus, dass medizinische Fachkräfte eine merkliche Verbesserung für das Leben von Patienten mit Kopf-Hals-Karzinomen herbeiführen können, wenn diese Richtlinien befolgt werden.

Die Empfehlungen liefern Orientierungshilfen für medizinische Fachkräfte, erläutern häufige Reaktionsarten und psychologische  Effekte und zeigen auf, wie man damit am besten umgehen sollte.

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Europaweit sterben jährlich mehr als 132.000 Menschen an Kopf-Hals-Karzinomen. Studien haben gezeigt, dass Patienten mit einem Kopf-Hals-Karzinom häufiger als andere Krebspatienten unter psychischen Erkrankungen und Belastungen leiden.

© hil/aerzteblatt.de

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