Politik

Hilfe für Demenzpatienten beim Kranken­hausaufenthalt

Donnerstag, 24. April 2014

Köln – Die Landesinitiative Demenz-Service NRW hat eine Broschüre veröffentlicht, die Menschen mit Demenz und Angehörige bei einem Krankenhausaufenthalt unterstützen soll. Grund sei die hohe Belastung, die ein Klinikaufenthalt für Demenzpatienten häufig bedeute, so die Initiative.

„Bei einer Einweisung ins Krankenhaus – ob als Notfall oder geplanter Aufenthalt – haben an Demenz erkrankte Menschen und ihre Angehörigen häufig Angst“, erklärte Heike Nordmann, Geschäftsführerin des Kuratoriums Deutsche Altershilfe (KDA), das die Gründung der Landesinitiative Demenz-Service NRW mit angeregt hatte. Gerade wegen dieser Sorgen seien Informationen so wichtig. „An diesem Punkt setzt der Wegweiser an: Er beantwortet alle wesentlichen Fragen, die sich vor oder während eines Krankenhaus­aufenthalts stellen", so Nordmann.

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Zum Wegweiser gehört unter anderem eine Notfallmappe, die den Ärzten und dem Pflegepersonal alle wichtigen Informationen über den Patienten liefern – etwa über seinen Gesundheitszustand, benötigte Medikamente, aber auch über Vorlieben und Abneigungen. Zudem hilft die Broschüre bei der Auswahl eines geeigneten Krankenhauses und beantwortet weitere wichtige Fragen. © hil/aerzteblatt.de

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