NewsPolitikHilfe für Demenzpatienten beim Kranken­hausaufenthalt
Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...

Politik

Hilfe für Demenzpatienten beim Kranken­hausaufenthalt

Donnerstag, 24. April 2014

Köln – Die Landesinitiative Demenz-Service NRW hat eine Broschüre veröffentlicht, die Menschen mit Demenz und Angehörige bei einem Kranken­haus­auf­enthalt unterstützen soll. Grund sei die hohe Belastung, die ein Klinikaufenthalt für Demenzpatienten häufig bedeute, so die Initiative.

„Bei einer Einweisung ins Krankenhaus – ob als Notfall oder geplanter Aufenthalt – haben an Demenz erkrankte Menschen und ihre Angehörigen häufig Angst“, erklärte Heike Nordmann, Geschäftsführerin des Kuratoriums Deutsche Altershilfe (KDA), das die Gründung der Landesinitiative Demenz-Service NRW mit angeregt hatte. Gerade wegen dieser Sorgen seien Informationen so wichtig. „An diesem Punkt setzt der Wegweiser an: Er beantwortet alle wesentlichen Fragen, die sich vor oder während eines Krankenhaus­aufenthalts stellen", so Nordmann.

Anzeige

Zum Wegweiser gehört unter anderem eine Notfallmappe, die den Ärzten und dem Pflegepersonal alle wichtigen Informationen über den Patienten liefern – etwa über seinen Gesundheitszustand, benötigte Medikamente, aber auch über Vorlieben und Abneigungen. Zudem hilft die Broschüre bei der Auswahl eines geeigneten Krankenhauses und beantwortet weitere wichtige Fragen. © hil/aerzteblatt.de

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

LNS

Nachrichten zum Thema

19. Oktober 2020
Bonn/Bochum – Bei einer genetischen Veranlagung für die altersbedingte Form der Alzheimer-Erkrankung sind bereits im jungen Erwachsenenalter bestimmte Anzeichen der Erkrankung nachweisbar. Das
Alzheimer-Risikogen beeinflusst Gedächtnisfunktionen junger Erwachsener
14. Oktober 2020
Tübingen – Ablagerungen eines Proteins namens „Medin“ verringern die Elastizität von Blutgefäßen und sind daher ein Risikofaktor für vaskuläre Demenz. Das berichten Wissenschaftler des Deutschen
Proteinablagerungen im Gehirn möglicherweise Risikofaktor für vaskuläre Demenz
8. Oktober 2020
Hannover – Die Signalübertragung durch Serotoninrezeptoren spielt offenbar eine entscheidende Rolle bei der Entwicklung sogenannter Tauopathien, also von neurodegenerativen Erkrankungen, in deren
Signalübertragung durch Serotoninrezeptoren möglicher Ansatzpunkt für eine Demenztherapie
25. September 2020
Oxford – Wissenschaftler der Cochrane Dementia and Cognitive Improvement Group haben untersucht, ob eine Aromatherapie als alternatives Behandlungsverfahren bei der Linderung von Demenzsymptomen
Cochrane-Wissenschaftler finden keine überzeugenden Belege für den Nutzen einer Aromatherapie bei Demenz
23. September 2020
Berlin – In Berlin haben heute Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter Jens Spahn (CDU), Bun­des­fa­mi­lien­mi­nis­terin Franziska Giffey (SPD) und Bun­des­for­schungs­minis­terin Anja Karliczek (CDU) sowie 57 Verbände die
Startschuss zur Umsetzung der Nationalen Demenzstrategie
21. September 2020
Berlin – Leichte kognitive Störungen (Mild Cognitive Impairment, MCI) werden in Deutschland wahrscheinlich zu selten erkannt. Das legt eine neue Auswertung des Zentralinstituts für die kassenärztliche
Leichte kognitive Störungen werden zu selten erkannt
21. September 2020
München – Bayern will sich mit einem sogenannten Demenzpakt besser auf eine deutliche Zunahme Demenzkranker vorbereiten. „Derzeit sind rund 240.000 Menschen in Bayern von Demenz betroffen. Experten
LNS

Fachgebiet

Stellenangebote

    Anzeige

    Weitere...

    Aktuelle Kommentare

    Archiv

    NEWSLETTER