NewsPolitikHausärzte befürworten Zuschuss zu Hausnotruf durch Pflegekassen
Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...

Politik

Hausärzte befürworten Zuschuss zu Hausnotruf durch Pflegekassen

Donnerstag, 24. April 2014

Berlin – Mehr als die Hälfte der Hausärzte hat sich für eine Kostenübernahme für Haus­notrufdienste durch die Pflegekassen ausgesprochen – und zwar für alle Patienten mit einem entsprechenden Hilfsbedarf, unabhängig von einer Pflegestufe. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts forsa im Auftrag der Johanniter-Unfall-Hilfe. Befragt wurden nach repräsentativer Zufallsauswahl 150 niedergelassene Allgemeinmediziner, praktische Ärzte sowie Internisten mit haus­ärztlichem Schwerpunkt in ganz Deutschland.

Zudem gaben 97 Prozent der Befragten an, dass sie den Hausnotruf ein sinnvolles Hilfsmittel halten, insbesondere für ältere Menschen. Bislang bekommen jedoch nur Patienten mit einer anerkannten Pflegebedürftigkeit die Basiskosten eines Hausnotruf­dienstes von der Pflegekasse ersetzt. „Das Hausnotrufsystem, angepasst an den individuellen Hilfsbedarf und unabhängig von einer Pflegestufe, wäre eine sinnvolle Ergänzung im deutschen Gesundheitssystem“, erklärte Johanniter-Pflegeexperte Holger Dudel.

Anzeige

Denn es unterstütze älteren Menschen dabei, so lange wie möglich in ihrer vertrauten häuslichen Umgebung zu bleiben und so ihre Selbstständigkeit zu bewahren. Damit können sie im Ernstfall per Knopfdruck eine Verbindung zu einer Hausnotruf-Zentrale herstellen. Medizinisch geschulte Mitarbeiter nehmen dann den Notruf entgegen und veranlassen, dass die betroffene Person bei Bedarf umgehend Hilfe bekommt. © hil/aerzteblatt.de

Themen:

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

LNS

Nachrichten zum Thema

24. September 2020
Berlin – Nach einem mehrjährigen Forschungsprojekt wurden heute aktuelle Erkenntnisse zum Personalbedarf insbesondere in der stationären Langzeitpflege, aber auch in der ambulanten Pflege, vorgelegt.
Abschlussbericht zum Personalbemessungsinstrument für die Langzeitpflege vorgelegt
23. September 2020
Berlin – Ab dem kommenden Jahr sollen 20.000 zusätzliche Pflegeassistenzstellen eingerichtet werden. Dies sieht ein Gesetzentwurf von Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter Jens Spahn (CDU) vor, der heute vom
Kabinett macht Weg für Versorgungsverbesserungsgesetz frei
21. September 2020
Berlin – Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter Jens Spahn (CDU) will dem Bundeskabinett übermorgen den Entwurf eines „Gesetzes zur Verbesserung der Gesundheitsversorgung und Pflege“ vorlegen, mit dem Tausende
Spahn will 20.000 neue Stellen für Pflegehilfskräfte finanzieren
18. September 2020
Berlin – Der Bundesrat befasste sich heute abschließend mit dem Intensivpflege- und Rehabilitationsstärkungsgesetz und billigte das Gesetz, welches im Verlaufe des parlamentarischen Verfahrens
Intensivpflege- und Rehabilitationsstärkungsgesetz vom Bundesrat gebilligt
17. September 2020
München – Bayerns Gesundheits- und Pflegeministerin Melanie Huml (CSU) fordert vom Bund weitere Reformen bei der Pflegeversicherung – auch bei den Kosten der Ausbildung. „Die Bekämpfung der
Huml fordert vom Bund schnelle Pflegereform
17. September 2020
Hannover/Bremen – Niedersachsen plant einem Zeitungsbericht zufolge ein auf Pflege ausgerichtetes Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ). 2021 werde ein Pilotprojekt für zunächst 30 junge Menschen starten,
Niedersachsen will Freiwilliges Soziales Jahr in der Pflege
17. September 2020
Berlin – Gewerkschaften und Arbeitgeber haben sich auf mit deutlichen Lohnsteigerungen verbundene Mindestbedingungen in der Altenpflege verständigt. Sollten die beschlossenen Vereinbarungen in Kraft
LNS

Fachgebiet

Stellenangebote

    Anzeige

    Weitere...

    Aktuelle Kommentare

    Archiv

    NEWSLETTER