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Ärztekammer Sachsen-Anhalt warnt vor Mangel an Impfstoffen gegen Gelbfieber

Donnerstag, 24. April 2014

dpa

Magdeburg – Die Ärztekammer Sachsen-Anhalt (ÄKSA) hat auf Engpässe bei der Versorgung mit Impfstoffen hingewiesen. Betroffen ist unter anderem die Impfung gegen Gelbfieber, die für einige Spielorte der anstehenden Fußballweltmeisterschaft in Brasilen empfohlen wird.

„Wir haben die Verantwortung für die Gelbfieberimpfstellen im Land übernommen“, erklärte ÄKSA-Präsidentin Simone Heinemann-Meerz. Zunehmend fehlten den Ärzten jedoch die dafür notwendigen Impfstoffe. „Ärzte geraten immer mehr in den Konflikt, dass sie Impfungen empfehlen, diese dann jedoch nicht immer ausreichend vornehmen können, da die Industrie uns die Impfstoffe nicht liefern kann“, so Heinemann-Meerz. Aktuell stehe die Auslieferung des Gelbfieberimpfstoffes aus.

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„Vor kurzem hat es auch bestimmte Schutzimpfungen für Kinder getroffen“, verwies die Präsidentin. Diese unbefriedigende Situation werde zudem durch die eingeführten Rabattverträge erhöht, kritisierte Heinemann-Meerz. Hierdurch könnten Apotheker – trotz Lieferengpässen – nur auf einen Anbieter für einen Impfstoff zurückgreifen. Überdies bestünden auch bei Arzneimitteln wie onkologischen Medikamenten, bestimmten Antibiotika oder Nasensprays Lieferengpässe, obwohl sie unverzichtbar seien. © hil/aerzteblatt.de

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