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Ärzteschaft

BÄK legt methodischen Leitfaden für Peer Review-Verfahren vor

Freitag, 25. April 2014

Berlin – Die Bundesärztekammer (BÄK) hat eine methodische Anleitung zur Implemen­tierung und Durchführung eines Peer Review-Verfahrens für alle Sektoren des Gesundheitswesens vorgelegt. Der praxisorientierten Leitfadens, der auch Musterdokumente und Checklisten enthält, soll interessierte Fachgesellschaften, Ärztenetze und andere Organisationen bei der Entwicklung eines Peer-Review-Verfahrens unterstützen.

„Der Goldstandard für die Qualitätsverbesserung der Patientenversorgung ist die Reflexion des eigenen ärztlichen Handelns mit Fachkollegen und nach konkreten Verfahrensregeln“, erklärte Günther Jonitz, Vorsitzender der BÄK-Qualitäts­sicherungsgremien und Präsident der Ärztekammer Berlin.

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Die Erfahrungen zeigten, dass die Qualität eines solchen Peer Reviews sehr stark von der Kompetenz der Peers abhänge. Qualität entstünde unmittelbar auf der Ebene der Patientenversorgung, von Menschen für Menschen. „Deshalb müssen Verfahren, die die Qualität verbessern sollen, von Ärzten und anderen Berufsgruppen im konkreten Arbeitsalltag akzeptiert und wirksam werden“, so Jonitz.

Das von Ärzten für Ärzte aus eigenem professionellem Selbstverständnis heraus entwickelte Verfahren biete die Chance, Qualitätsentwicklung mit geringem büro­kratischen Aufwand und direktem Wissenstransfer in die tagtägliche ärztliche Praxis zu integrieren. Zusammen mit dem „Curriculum Ärztliches Peer Review“ liegen der BÄK zufolge zwei Veröffentlichungen vor, die ärztliche und berufsübergreifende Initiativen unterstützen, die Erfolgsfaktoren von Peer Reviews umzusetzen. © hil/aerzteblatt.de

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