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Ärzteschaft

Hessen: Weiterbildungs­register hilft Versorgung zu planen

Montag, 28. April 2014

Frankfurt – Das im November 2013 gestartete hessische Weiterbildungsregister ist auf einem guten Weg: Von den 2.919 Weiterbildungsermächtigte des Landes haben sich bislang 91 Prozent gemeldet und angegeben, wie viele Ärzte der jeweiligen Fachrichtung bei ihnen in Weiterbildung sind. Mittels des Registers will die Lan­des­ärz­te­kam­mer Hessen Engpässe in der künftigen ärztlichen Versorgung in Hessen erkennen und gegebenenfalls Gegenmaßnahmen einleiten.

4.791 Ärzte in Weiterbildung sind bei der Lan­des­ärz­te­kam­mer Hessen gemeldet. 62 Prozent von ihnen sind Frauen. „Die Daten machen deutlich, dass der bundesweite Trend auch hierzulande gilt: die Medizin wird weiblich“, hieß es aus der Kammer.

Knapp 17 Prozent der Ärzte in Weiterbildung haben einen ausländischen Pass. Davon sind rund 55 Prozent Bürger der Europäischen Union (EU). Die Mehrheit der auslän­dischen Ärzte mit EU-Staatsbürgerschaft kommt aus Rumänien (26 Prozent), gefolgt von Griechenland (17 Prozent) und Bulgarien (10 Prozent).

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Das Durchschnittsalter aller Ärzte in Weiterbildung liegt laut der Kammer bei 34,7 Jahren. 88 Prozent von ihnen arbeiten in einem Krankenhaus, neun Prozent in einer Praxis, drei Prozent sind Angestellte in Pharmaunternehmen, bei einer Behörde oder bei der Bundeswehr. © hil/aerzteblatt.de

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