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Erasmus+: Förderung von rund 600.000 deutschen Studierenden

Dienstag, 29. April 2014

Brüssel/Berlin – Rund 600.000 Deutsche sollen bis 2020 von dem neuen Austausch­programm „Erasmus+“ der Europäischen Union (EU) profitieren. Das kündigten die EU-Bildungskommissarin Androulla Vassiliou und Bundesbildungsministerin Johanna Wanka (CDU) an.

Für „Erasmus+“ stellt die EU zwischen 2014 und 2020 14,7 Milliarden Euro bereit, das sind 40 Prozent mehr als in der bisherigen Finanzperiode. Das bisherige Programm „Erasmus“ für Studierende, „Leonardo da Vinci“ für Auszubildende und „Comenius“ für Schüler werden im neuen Programm „Erasmus+“ zusammengeführt. Deutschland erhält 2014 knapp 165 Millionen Euro an Fördermitteln: das sind elf Prozent mehr als 2013. Die Fördersumme für Deutschland soll sich bis 2020 Jahr für Jahr erhöhen.

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Von Erasmus+ werden schätzungsweise zwei Millionen Studierende in Europa profitieren, sie erhalten Stipendien für ein Studium oder eine Fortbildung im Ausland, 450.000 Praktika können finanziell gefördert werden. 650.000 Berufsschüler und Auszubildende werden ebenfalls im Ausland lernen, sich fortbilden oder arbeiten können. 800.000 Schul- und Hochschullehrkräfte, Ausbilderinnen und Ausbilder, Jugendbetreuerinnen und Jugendbetreuer können mit finanzieller Förderung im Ausland unterrichten oder sich fortbilden.

In Deutschland sollen vier sogenannte Nationale Agenturen „Erasmus+“ umsetzen. „Wir haben es uns gemeinsam zum Ziel gesetzt, die Chancen und Möglichkeiten des neuen Programms für Sie verständlich und serviceorientiert nutzbar zu machen“, hieß es aus den Servicestellen. Studierende finden dort Ansprechpartner, wenn es um Beratung, Antragstellung und Unterstützung für Ihre europäischen Projekte geht. © hil/aerzteblatt.de

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