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Ausland

WHO meldet Fortschritte mit HIV-Tests und Beratungsangeboten in Europa

Freitag, 2. Mai 2014

Kopenhagen – Aufklärungs- und Präventionsangebote rund um die Infektionskrankheit Aids werden europaweit gut angenommen. Das teilte das europäische Regionalbüro der Welt­gesund­heits­organi­sation (WHO) mit Verweis auf den Fortschrittsbericht zur Umsetzung des Europäischen Aktionsplans HIV/Aids (2012-2015) Ende April mit. Demnach sind HIV-Schnelltests und Tests durch Selbsthilfegruppen vor allem im Westen der Europäischen WHO-Region inzwischen weit verbreitet. Im Osten besteht dagegen offenbar noch Nachholbedarf. 

Laut WHO-Regionalbüro werden HIV-Tests und Beratungen in der Region seit 2011 immer besser verfügbar, zugänglich und bezahlbar; dies gelte sowohl für die Gesundheitseinrichtungen als auch für Selbsthilfegruppen. Dennoch bestehe auch weiterhin Handlungsbedarf.

So seien bislang lediglich 53 Prozent der stark HIV-gefährdeten Zielgruppen getestet worden. Die für 2015 anstrebte Rate liegt bei 90 Prozent. Außerdem gebe es hinsichtlich früherer Diagnosen gegenüber 2010 keine Verbesserung: 50 Prozent aller Menschen mit einer neuen HIV-Diagnose werden zu spät getestet.

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Das Wissen um eine HIV-Infektion ist die Voraussetzung, um die Krankheit gezielt behandeln und versorgen zu können. Gleichzeitig unterstützen Tests aber auch die Präventionsarbeit. Sie motivieren infizierte Personen dazu, eine Weiterübertragung auf andere zu vermeiden. © hil/aerzteblatt.de

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