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Deutsche Telekom setzt auf E-Health und gründet Gesundheits-GmbH

Montag, 5. Mai 2014

Bonn – Die Deutsche Telekom setzt für die Zukunft auf den Ausbau von IT und Tele­kommu­nikation im Gesundheitswesen. Dafür hat das Unternehmen jetzt eine eigene GmbH mit mehr als 700 Mitarbeitern gegründet, die Deutsche Telekom Healthcare and Security Solutions (DTHS). „Die Telekom will beim Aufbau des intelligent vernetzten Gesundheitswesens die zentrale Rolle spielen. Daher bündeln wir alle E-Health-Kompe­tenzen im Konzern. Der Weg vom Markt zu Produktentwicklung, Produktion und Verkauf wird kürzer, wir rücken näher an den Kunden heran“, erläutert Axel Wehmeier, der das Gesundheitsgeschäft der Telekom verantwortet.

Themen des Unternehmens sind neben der Betreuung von Patienten aus der Ferne digitale Messgeräte für Smartphones, Tablet-PCs für die Arztvisite im Krankenhaus, Klinik-IT, Assistenz- und Notfallsysteme für das Leben im Alter und die elektronische Gesundheitskarte.

Im Augenblick betreut die neue Gesundheits-GmbH weltweit 350 Krankenhaus­informationssysteme, betreibt Computersysteme für 100 Kliniken und erstellt jedes Quartal für drei Millionen Patienten Arztrechnungen. Sie ist auch Abrechnungsspezialist für Gehhilfen, Hörgeräten oder Bandagen. 9.500 Apotheken, Orthopädietechniker und Firmen aus Reha- und Sanitätsfachhandel nutzen diesen Service laut der Telekom.

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„Das Marktpotenzial im Gesundheitsmarkt liegt allein in Deutschland bei 300 Milliarden Euro. Moderne Technik soll die medizinische Betreuung künftig verbessern und zugleich effizienter gestalten“, hieß es aus dem Unternehmen. Investitionen in den Gesundheits­bereich gehörten daher zur strategischen Neuausrichtung der sogenannten System­sparte, das ist der Bereich im Unternehmen, der sich um Großkunden kümmert. © hil/aerzteblatt.de

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