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Unikliniken in Mainz und Maastricht kooperieren bei Thromboseforschung

Montag, 5. Mai 2014

Mainz/Maastricht – Das Universitätsklinikum Maastricht (UMC) aus den Niederlanden und das Centrum für Thrombose und Hämostase (CTH) der Universitätsmedizin Mainz wollen bei der Erforschung und der Behandlung von Thrombosen intensiv zusammenarbeiten. „Letztendlich soll sich die Zusammenarbeit zu einer stabilen Allianz entwickeln, von der aufgrund der vertieften Spezialisierung und der verbesserten Behandlungsmethoden vor allem die Patienten profitieren“, sagte Ulrich Walter, Wissenschaftlicher Direktor des CTH.

Geplant sind der Austausch von Wissenschaftlern, gemeinsame Forschungsprojekte, der Transfer von Forschungsergebnissen sowie der Austausch von Nachwuchswissen­schaftlern im Rahmen strukturierter Programme. So sollen die Daten der Maastrichter Studien im Bereich Thrombose mit den CTH-Wissenschaftlern geteilt werden. Gleich­zeitig können Maastrichter Forscher zentrale Strukturen des CTH nutzen. Sie können künftig zum Beispiel auf Bio- und Datenbanken zurückgreifen.

„Aufgrund der Expertise, über die die beide Zentren verfügen, können hier unter anderem Spezialbehandlungen durchgeführt werden, zu denen Patienten aus nah und fern nach Mainz und Maastricht kommen“, sagte Hugo ten Cate, Inhaber des Lehrstuhls für interne Medizin und Thromboseexperte am Maastricht UMC. © hil/aerzteblatt.de

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