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Niedersachsen führt einheitliche Zeiten für den Bereitschaftsdienst ein

Dienstag, 6. Mai 2014

Hannover – Ab Juli dieses Jahres wird es in Niedersachsen einheitliche Zeiten für den ärztlichen Bereitschaftsdienst geben. Darauf hat die Kassenärztliche Vereinigung (KV) des Bundeslandes hingewiesen.

Gerade auf dem Land suchten viele Ärzte vergeblich nach einem Nachfolger, weil der kassenärztliche Bereitschaftsdienst aufgrund der zusätzlichen Belastung in der Nacht oder an den Wochenenden junge Ärzte von der Niederlassung abhalte, erläuterte der KV-Vorstandsvorsitzende Marc Barjenbruch.

Nachdem die KV in den vergangenen Jahren die Bereitschaftsdienstbereiche vergrößert habe, sei die Dienstfrequenz auf maximal vier Dienste je Arzt im Quartal gesunken. „Nun gehen wir einen Schritt weiter und vereinheitlichen die Dienstzeiten“, so Barjenbruch.

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Diese Reform sei wichtig, damit die Bürger in Niedersachsen auch in Zukunft in ländlichen Regionen zuverlässig außerhalb der üblichen Sprechstunden von einem Arzt versorgt werden können, so der KV-Chef.

Konkret steht der kassenärztliche Bereitschaftsdienst ab Juli 2014

  • Montag, Dienstag und Donnerstag ab 19:00 Uhr
  • Mittwoch und Freitag ab 15:00 Uhr
  • und Sonnabend, Sonntag, Feiertag, Heiligabend und Sylvester ab 8:00 Uhr jeweils bis zum Folgetag 7:00 Uhr zur Verfügung.

Patienten erreichen den Bereitschaftsdienst über die bundesweit einheitliche Nummer 116 117. Bei lebensbedrohlichen Symptomen gilt die Rettungsdienstnummer 112. © hil/aerzteblatt.de

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