NewsPolitikBaden-Württemberg fordert mehr Pflegestützpunkte
Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...

Politik

Baden-Württemberg fordert mehr Pflegestützpunkte

Dienstag, 6. Mai 2014

Stuttgart – Baden-Württembergs Sozialministerin Katrin Altpeter (SPD) fordert von den Kranken-und Pflegekassen mehr Pflegestützpunkte im Land aufzubauen. Sie greift damit die Empfehlungen aus einer Evaluation auf, die das Kuratorium Deutsche Altershilfe im Auftrag ihres Ministeriums erstellt hatte. „Da die Zahl älterer Menschen auch bei uns immer mehr zunimmt, brauchen wir einen flächendeckenden Ausbau der Pflegestütz­punkte, damit die Bevölkerung überall im Land die Angebote in Anspruch nehmen kann – unabhängig von ihrem Wohnort“, erklärte die Ministerin. Pflegestützpunkte seien eine zentrale Anlaufstelle für Menschen aller Altersgruppen, die entweder selbst pflege­bedürftig seien oder pflegebedürftige Angehörige hätten.

Ihr Appell richtet sich auch an die Kommunalen Landesverbände. Gemeinsam mit den Kassen bieten sie im Augenblick 48 Pflegestützpunkte in 42 Stadt- und Landkreisen an. „Die Pflegestützpunkte sind ein echtes Erfolgsmodell und es wäre bedauerlich, wenn man auf dieser guten Basis nicht weiter aufbauen würde“, erklärte Altpeter.

Anzeige

Die Fragen, mit denen sich die Ratsuchenden an die Pflegestützpunkte gewandt haben, reichten laut dem Evaluationsbericht von ambulanten Betreuungs- und Pflegeleistungen und stationären Hilfsangeboten über Leistungen der Pflegeversicherung, Finanzierung, Demenz, Wohnen und Betreuungsrecht bis hin zu Entlastungsangeboten für pflegende Angehörige.

Die Ministerin kündigte ein Spitzengespräch mit den Verantwortlichen der Kranken- und Pflegekassen sowie der Kommunalen Landesverbände an, auf dem sie auf den Ausbau der Pflegestützpunkte drängen werde.

© hil/aerzteblatt.de

Themen:

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Avatar #92214
H.-D. Falkenberg
am Freitag, 9. Mai 2014, 17:16

Pflegestützpunkte

Der durchschlagende und erhoffte Erfolg ist leider nicht (noch) nicht zu verzeichnen. Warum neue Bürokratien aufbauen? Es ausreichend viele "neutrale" Multiplikatoren, die lediglich besser aufgeklärt werden müssen. So z.B. "Muss es immer Altenheim sein?", siehe Vorträge anlässlich der RehaCare, D´dorf, "Alternativen der Pflege und Betreuung!", Ansprechpartner: Ärzte, Krankenhäuser, Reha-Einrichtungen; Unternehmen, die mittel- und unmittelbar mit alten Damen und Herren zutun haben, z.B. Sanitätshäuser, Apotheken u.ä.
LNS

Nachrichten zum Thema

18. September 2020
Berlin – Der Bundesrat befasste sich heute abschließend mit dem Intensivpflege- und Rehabilitationsstärkungsgesetz und billigte das Gesetz, welches im Verlaufe des parlamentarischen Verfahrens
Intensivpflege- und Rehabilitationsstärkungsgesetz vom Bundesrat gebilligt
17. September 2020
München – Bayerns Gesundheits- und Pflegeministerin Melanie Huml (CSU) fordert vom Bund weitere Reformen bei der Pflegeversicherung – auch bei den Kosten der Ausbildung. „Die Bekämpfung der
Huml fordert vom Bund schnelle Pflegereform
17. September 2020
Hannover/Bremen – Niedersachsen plant einem Zeitungsbericht zufolge ein auf Pflege ausgerichtetes Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ). 2021 werde ein Pilotprojekt für zunächst 30 junge Menschen starten,
Niedersachsen will Freiwilliges Soziales Jahr in der Pflege
17. September 2020
Berlin – Gewerkschaften und Arbeitgeber haben sich auf mit deutlichen Lohnsteigerungen verbundene Mindestbedingungen in der Altenpflege verständigt. Sollten die beschlossenen Vereinbarungen in Kraft
Neuer Tarifvertrag soll auf gesamte Pflegebranche erstreckt werden
10. September 2020
Berlin – Eine bessere Bezahlung der Pflegefachkräfte sowie eine bessere Unterstützung der pflegenden Angehörigen forderten Fachleute gestern im Rahmen einer Anhörung des Gesundheitsausschusses des
Fachleute drängen auf bessere Bedingungen für die Pflege
10. September 2020
München – Der Corona-Pflegeschutzschirm des Bundes muss nach Ansicht von Bayerns Ge­sund­heits­mi­nis­terin Melanie Huml (CSU) bis zum 31. März 2021 verlängert werden. Eine Verlängerung dieses
Huml für Verlängerung des Corona-Pflegeschutzschirms bis März
9. September 2020
Berlin – Der Zeitraum, in dem der Medizinische Dienst der Kran­ken­ver­siche­rung (MDK) eine Pflegebegutachtung nach Aktenlage beziehungsweise per Telefon durchführen kann, soll bis zum 31. März 2021
LNS

Fachgebiet

Stellenangebote

    Anzeige

    Weitere...

    Aktuelle Kommentare

    Archiv

    NEWSLETTER