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Vermischtes

Mehr als jeder vierte Privatversicherte ist bei der Debeka versichert

Dienstag, 6. Mai 2014

Koblenz – Der Debeka Kran­ken­ver­siche­rungsverein a.G. hat 2013 rund 77.700 neue Vollversicherungen abgeschlossen. Ende des Jahres waren rund 2,24 Millionen Men­schen über die Kasse privat krankenversichert. „Mehr als jeder vierte Privatpatient in Deutschland ist damit Debeka-Mitglied“, sagte der Vorstandsvorsitzende der DeBeKa-Versicherungen, Uwe Laue, heute in Koblenz.

Bei den Zusatzversicherten wuchs die Debeka über das Jahr 2013 um 19.000 Personen und verzeichnete einen Bestand von 2,40 Millionen Versicherten. Insgesamt betreut die Debeka Kran­ken­ver­siche­rung damit 4,64 Millionen Mitglieder.

Die Beitragseinnahmen stiegen im vergangenen Jahr um 93,6 Millionen auf 5,2 Milliarden Euro. Das Wachstum resultierte laut der Kasse fast ausschließlich aus dem Zugang neuer Verträge und nicht aus Beitragserhöhungen. Bereits jetzt schließt die Kasse solche auch für das kommende Jahr 2014 „weitestgehend aus“.

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An Erträgen aus den Kapitalanlagen erzielte der Krankenversicherer im vergangenen Jahr eine Nettoverzinsung von 4,8 Prozent. Die Verwaltungskostenquote blieb stabil bei 1,3 Prozent. Als Altersrückstellungen hat die Krankenkasse mittlerweile 29,3 Milliarden Euro angespart, das entspricht einem Plus von sieben Prozent. Nach Laues Aussage ist die Debeka damit „bestens auf den demographischen Wandel vorbereit“.

Laue trat Aussagen entgegen, wonach der Erfolg der Versicherung auf „ein geheimes System von Zuträgern aus der Beamtenschaft zurückzuführen“ sei. „Die Grundlage für unseren Erfolg sind unsere 9.000 festangestellten Betreuer im Außendienst, mit denen wir unseren Mitgliedern einen hohen Service bieten. Zudem ist der Erfolg der Debeka auf die hohe Zufriedenheit unserer Mitglieder zurückzuführen“, betonte der Konzernchef.  © hil/aerzteblatt.de

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Avatar #560064
nocure
am Donnerstag, 8. Mai 2014, 17:47

Wenn von heute auf morgen

das Beamtentum abgeschafft würde, wäre die DEBEKA platt. Diese Versicherung ist direkt von diesem Systemirrtum abhängig und ohne die damit verbundene indirekte Arbeitsbeschaffung durch Berlin nicht lebensfähig. Nicht einmal die besten Tarife und Bedingungen für Beamte bietet sie. Merken die Jungbeamten aber zu spät....
Avatar #104249
Senbuddy
am Mittwoch, 7. Mai 2014, 00:26

Es ist aber gerade die Debeka...

...die ihre Vertriebler mit meist zu geringen Provisionen abspeist. Obwohl diese Leute "angestellt" sind (denn das hört sich so gut an...), müssen sie von diesen geringen Einnahmen noch ihre Kosten für Büro, Telefon, Benzin etc. bezahlen. Diejenigen, die bei der Debeka im Verkauf anfangen, bleiben deshalb meist nur wenige Jahre oder sogar nur Monate. Wer aber durchhält und länger bliebt, "muss" sich oft schon zwangsläufig entsprechend "schräge" Methoden aneignen, wie sie im Skandal Ende letzten Jahres aufgedeckt wurden (Adresskauf von Beamten, Bestechung etc.). Denn man braucht bei der Debeka im Vertrieb schon entsprechend hohe Anzahlen von immer neuen Verträgen, um zum Leben ausreichende Einnahmmen zu erreichen.

So rosig, wie der Vorstandsvorsitzende seine Versicherung beurteilt, sehen das alles seine Verkaufs-Mitarbeiter wohl eher nicht.
Viele Grüße
S.
LNS

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