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Gesundheits­untersuchung in der Grundschule soll KIndergesundheit verbessern

Freitag, 9. Mai 2014

dpa

Köln/Recklinghausen – Im Landkreis Recklinghausen ist heute der Startschuss für ein Modellprojekt gefallen, dass allen Kindern in Deutschland bestmögliche und gleiche Chancen für ein gesundes Aufwachsen ermöglichen soll. Das Projekt wurde vom Bundesministerium für Gesundheit (BMG) initiiert und von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) gefördert.

„Die Gesundheit von Kindern genießt einen hohen Stellenwert und ist für die Gesell­schaft essenziell“, so die Leiterin des Gesundheitsamtes Recklinghausen, Ulrike Horacek. Alleine vor diesem Hintergrund sei es toll, dass der Landkreis an diesem Modellprojekt aktiv beteiligt ist. Im Rahmen dessen werden insgesamt 600 Schüler der dritten Jahrgangsstufe ärztlich durch den Öffentlichen Gesundheitsdienst (ÖGD) untersucht.

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Auf Basis dieser Ergebnisse werden konkrete Maßnahmen in engem Zusammenspiel mit den Schulen für die Schüler abgeleitet und umgesetzt. „Diese Gesundheitsuntersuchung soll ein wichtiger Baustein der schulischen Gesund­heits­förder­ung sein“, verwies BZgA-Direktorin Elisabeth Pott. Über sie könnten gesundheitliche Probleme der Kinder identifiziert und passgenaue schulische Maßnahmen eingeleitet werden. „Falls eine Erkrankung festgestellt wird, erhalten Eltern die Empfehlung mit ihrem Kind einen Arzt aufzusuchen“, so Pott.

An dem Modellvorhaben sind neben Nordrhein-Westfalen auch Modellregionen in den Ländern Hessen und Schleswig-Holstein beteiligt. Das Modellvorhaben läuft insgesamt drei Jahre und endet 2016. © hil/aerzteblatt.de

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